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Neubau des Feuerwehrhauses

Vögedingplatz rückt in den Fokus

Münster-Nienberge

Es gehört aktuell zu den am meisten diskutierten Themen im Stadtteil: Wo entsteht das neue Gerätehaus des Nienberger Löschzugs der Freiwilligen Feuerwehr?

Kay Böckling

Der Vögedingplatz gilt mittlerweile als favorisierter Standort des neuen Geräthauses des Löschzugs. Das alte Gerätehaus (kl. Foto) entspricht nicht mehr den Anforderungen. Foto: sn/kbö

Das neue Baugebiet an der Feldstiege, das lange als möglicher Standort die Runde machte, scheint aus dem Rennen zu sein. Neuer Favorit ist ein Bau auf dem Vögedingplatz.

Diesen Standort pfeifen die Spatzen mittlerweile von den Dächern – und auch in Insiderkreisen heißt es hinter vorgehaltener Hand, dass bei den verantwortlichen Stellen – sprich Stadtverwaltung – der Vögedingplatz auf der Liste der Standorte ganz weit oben steht.

Dass ein Neubau alternativlos ist, steht angesichts des Baujahrs des derzeitigen Gerätehauses an der Plettendorfsctraße (1947) außer Frage. Entsprechend ist nach Informationen von Brandschutz-Dezernent Wolfgang Heuer auch eine Summe in Höhe von 1,9 Millionen Euro für den Neubau des Nienberger Feuerwehrhauses im städtischen Haushalt veranschlagt.

„Aus Verwaltungssicht ist der Vögedingplatz, der im städtischen Eigentum steht, ein geeigneter Standort für die Feuerwehr Nienberge“, beantwortet Heuer eine entsprechende Anfrage. Dazu laufe aktuell die verwaltungsinterne Prüfung. Die abschließende Klärung der Standortfrage für den Neubau erfolge im Rahmen einer Gesamtabwägung im laufenden Zukunftsprozess für Nienberge, „der voraussichtlich im kommenden Halbjahr abgeschlossen werden wird“.

Einen Neubau auf dem derzeit genutzten Grundstück schließt Heuer aus: „Da das Grundstück des heutigen Standortes für einen Neubau zu klein ist, muss ein anderer Standort im Stadtteil gefunden werden, der im Ausrückebereich des Löschzuges zentral gelegen ist.“ Eine sichere Erreichbarkeit des Feuerwehrhauses, ausreichende Parkmöglichkeiten für die ehrenamtlichen Kräfte und schnelles Ausrücken über Hauptachsen des Straßennetzes seien für die schnelle Hilfe am Einsatzort, und die soll laut Heuer in acht Minuten nach der Alarmierung erfolgen, erforderlich.

Und was passiert bei einem Umzug des Löschzugs mit dem derzeit genutzten Grundstück? Heuer: „Eine mögliche Nachnutzung des heutigen Feuerwehrstandortes kann und soll im Rahmen des Zukunftsprozesses entwickelt werden.“

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