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Frauen waren sofort begeistert

Nienberger kfd sammelt für Wünschewagen 

Münster-Nienberge

Schwerstkranken Menschen in ihrer letzten Lebensphase einen besonderen Wunsch zu erfüllen – das ist die Aufgabe der ASB-Wünschewagen. Er setzt da an, wo Angehörige überfordert sind. Es geht auch darum, letzte Wünsche zu wagen.

André Weber vom ASB freut sich über die Unterstützung, die Ingeborg Hißmann (r.), Agnes Szymanski (l.) und Magdalena Berendsen im Namen der Nienberger kfd für den Wünschewagen übergaben. Foto: ASB

Ein Brunnenbau in Afrika, Naturschutz in Asien? Sinnvoll und notwendig, heißt es in einer Pressemitteilung der Katholischen Frauengemeinschaft (kfd) St. Sebastian Nienberge. „Aber der Wünschewagen ist ein Projekt, das man greifen kann – und etwas, das wir irgendwann vielleicht alle einmal gebrauchen können“, sagt Magdalena Berendsen vom Leitungsteam der kfd.

Eher zufällig hatte die kfd-Ortsgruppe, in der sich rund 360 Frauen engagieren, vom Wünschewagen Westfalen erfahren. Von dem Angebot des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) waren die Mitglieder laut Pressemitteilung sofort so begeistert, dass bei der Spendensammlung auf der jüngsten Jahreshauptversammlung der kfd gleich 500 Euro für das Projekt zusammenkamen.

Spenden sind jederzeit gerne willkommen

„Über die Spende und die damit verbundene Aufmerksamkeit freuen wir uns sehr“, bedankte sich André Weber, Vorstandsvorsitzender des ASB-Regionalverbandes Münsterland. Er versprach den Nienbergerinnen, das Projekt in einem Vortrag noch ausführlich zu präsentieren.

Traumerfüllung

Mit dem Wünschewagen erfüllt der ASB schwerkranken und hochbetagten Menschen ihren letzten Traum. Ob ein Ausflug an die Nordsee oder ein Besuch im Fußballstadion des Lieblingsvereins: Der ASB-Wünschewagen Westfalen kommt immer dann zum Einsatz, wenn sich die Familie den Transport nicht mehr zutraut oder eine Reise ohne pflegerische Hilfe und Unterstützung nicht mehr möglich ist.

Die Wunschfahrten sind für die Fahrgäste und Begleitpersonen kostenfrei, das Angebot finanziert und trägt sich ausschließlich aus Spenden, Eigenmitteln des Arbeiter-Samariter-Bundes und dem Engagement ehrenamtlicher Helfer.

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