1. www.wn.de
  2. >
  3. Münster
  4. >
  5. Roxel
  6. >
  7. Annette-Wohnsitz erwacht aus dem Winterschlaf

  8. >

Burg Hülshoff ist wieder geöffnet

Annette-Wohnsitz erwacht aus dem Winterschlaf

Münster-Roxel

Wer Einblick in den Geburtsort von Dichterfürstin Annette von Droste-Hülshoff nehmen will, der hat dazu nach der jahreszeitlichen Pause endlich wieder Gelegenheit.

Kann nach der Winterpause wieder besucht werden: die historische Burg Hülshoff vor den Toren Roxels. Foto: Harald Humberg

Die Burg Hülshoff vor den Toren Roxel ist ab sofort wieder geöffnet. Sie gewährt Besucherinnen und Besuchern Einblicke in den Geburtsort der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff (1797–1848). Die historische Wasserburg beheimatet nicht nur das Droste-Museum, das vom Leben im Biedermeier erzählt, sondern auch das Center for Literature (CfL), das aufbauend auf dem Erbe von Droste-Hülshoff außergewöhnliche kulturelle Veranstaltungsformate erprobt. Das Haus Rüschhaus in Nienberge, wo die Roxeler Dichterin später lebte, kehrt allerdings erst am 1. April aus der Winterpause zurück.

Die weitläufige Parkanlage der Burg Hülshoff, das Droste-Museum im Hochparterre und das angegliederte Café Restaurant Droste 1797 sind ab sofort von Mittwoch bis Sonntag, 11 bis 18.30 Uhr, geöffnet. Darüber hinaus kann der Park montags und dienstags von 10 bis 17 Uhr besucht werden. Der Eintritt in die Parkanlage und der Zugang zur Gastronomie sind frei. Der Eintritt ins Droste-Museum kostet laut einer Mitteilung des CfL regulär fünf Euro, ermäßigt 3,50 Euro. Inklusive ist ein Audioguide für die Dauerausstellung, der auf Deutsch, Englisch, Niederländisch und Französisch verfügbar ist und 40-minütige Führungen zum Familienleben, der Architektur oder speziell zu Annette von Droste-Hülshoff anbietet. Über Tablets sind Gebärdensprach-Touren verfügbar.

Eine kritische Auseinandersetzung mit den vermeintlich bekannten Räumen des Droste-Museums ermöglicht die digitale Sonderausstellung „Das Biedermeier-Phantasma / Deep Fake“. Über ein Tablet werden mittels „augmented reality“ – also computergestützter Erweiterung der Realitätswahrnehmung – die echten Räume von digitalen Ansichten überlagert. Was ist hier eigentlich authentisch und was ist Fake? Die Sonderausstellung kostet fünf Euro.

Um den Winterschlaf aber auch aus den Burgmauern zu kitzeln, lädt das CfL am Dienstag (22. Februar) um 18 Uhr Interessierte zu einem offenen Treff ein. Mit Snacks und Schorle geht es um einen Austausch zu aktuellen Themen und Zukunftsplänen. Der Eintritt ist frei.

Startseite
ANZEIGE