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Abteilung blickt optimistisch in die Zukunft

BSV hofft auf Erneuerung der gesamten Tennisanlage

Münster-Roxel

„Das haben wir gewuppt“. Damit meinte der Vorsitzende der BSV-Tennisabteilung das Krisenmanagement in der Corona-Zeit, das kompromisslos durchgesetzt worden sei. Nun geht der Blick in die Zukunft.

Von Annegret Lingemann

Der (geimpfte) neu gewählte, alte Vorstand der Tennisabteilung des BSV (v.l.): Jürgen Zölzer, Katja Vergers, Markus Held, Klaus Ermeling, Simone Schlagheck, Elke von Zeddelmann, Ansgar Merten und Heike Feischen. Es fehlen Jörn Bresgott. Foto: Annegret Lingemann

Spiel-Satz-Sieg – so könnte man die Wahl des Vorstands der Tennisabteilung des BSV verkürzt umschreiben. Alle zur Wahl stehenden Amtsinhaber wurden zunächst entlastet und dann ohne Gegenstimme wieder gewählt. Klaus Ermeling bleibt Vorsitzender, ebenso wie sein Vize Jörn Bresgott.

Erster und zweiter Sportwart bleiben Carsten Eberson und Elke von Zeddelmann. Ansgar Merten ist weiterhin der Schriftführer und Marcus Held und Jürgen Zölzer übernehmen die Aufgaben als Platzwarte. Die Jugendwartinen Heike Feischen und Katja Vergers kündigten an, zur nächsten Saison nach zehn Jahren ihr Amt abgeben zu wollen.

Gutes Krisenmanagement in der Corona-Zeit

Ermeling hatte die Teilnehmer der mit halbjähriger Verspätung stattfindenden Versammlung mit den Worten begrüßt: „Das haben wir gewuppt“. Damit meinte er das Krisenmanagement in der Corona-Zeit, das in der Tennisabteilung kompromisslos durchgesetzt worden sei. Unmissverständlich äußerte er sich auch zum Thema Gastmitgliedschaft. „Ganz oder gar nicht. Zweitmitgliedschaften gibt es bei uns nicht“, sagte er.

Simone Schlagheck stellte eine ausgeglichene Kassenlage dar und BSV-Geschäftsführer Thomas Freisfeld erläuterte den Förderantrag, den der Verein an den Stadtsportbund (SSB) gestellt hat. Im Rahmen des Förderprojekts ‚Moderne Sportstätten‘ erhofft man sich einen namhaften Beitrag zur Erneuerung der gesamten Tennisanlage. „Auch wenn ein erheblicher Zeitverzug einkalkuliert werden muss – wir bleiben am Ball“, versicherte der Geschäftsführer.

240 Mitglieder in der Tennisabteilung

Derzeit hat die Tennisabteilung 240 Mitglieder, Ein-und Austritte haben sich in den letzten zwei Jahren die Waage gehalten. Trotz der gedrosselten sportlichen Aktivität konnten die Jugendwartinnen über ein erfreuliches Abschneiden der drei Jugendmannschaften berichten. Auch die Sportwartin informierte über durchweg erfolgreiche Mannschaftsspiele.

Der Platzwart hofft auf eine Grundsanierung der Plätze mit der Beregnungsanlage aus den 1980e-Jahren. Ein herber Schlag für den Verein war ein Einbruch mit Vandalismus-Schaden im vergangenen Jahr. Mit ambitionierten Ideen für ehrenamtlichen Einsatz der Mitglieder rund um die Plätze und im Tennishaus und mit der Hoffnung auf zukünftige Spiele ohne Corona-Einschränkungen löste sich die Versammlung auf.

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