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Antrag an Stadtverwaltung

Bürger regt Fußweg westlich der Rohrbusch-Brücke an

Münster-Roxel

Westlich der Roxeler Rohrbusch-Brücke ist es für Fußgänger mitunter gefährlich: Es gibt dort keinen Fußweg. Das möchte ein Bürger geändert sehen. Er brachte deshalb einen entsprechenden Antrag an die Stadtverwaltung ein.

Für Fußgänger nicht ungefährlich: Wer hinter der Rohrbusch-Brücke in Richtung Roxel unterwegs ist, der muss auf der Fahrbahn oder dem nur teilweise vorhandenen engen Seitenstreifen laufen. Foto: sch

Wünschenswert sei das sicherlich, sagt SPD-Ratsherr Philipp Hagemann: In der Bezirksvertretung Münster-West kam jüngst eine Bürgeranregung auf den Tisch, in der der Bau eines Fußwegs von der Rohrbusch-Brücke in Richtung Roxel-Ortsmitte gefordert wird. Ein Anliegen, das auch den örtlichen Sozialdemokraten seit Jahren am Herzen, aber nach wie vor auf Halde liegt.

An der Straße Am Rohrbusch gebe es westlich der Autobahnbrücke bis zum Rohrbuschwald keinen Geh- und auch keinen Radweg, heißt es in der Bürgeranregung. Dort einen Radweg zu bauen, sei sicherlich sehr schwierig. Aber ein Gehweg, so wie es ihn östlich der Brücke gebe, müsse dort allemal möglich sein.

Kein alternativer Fußweg

Die Straße werde von Anwohnern aus dem Gebiet Am Rohrbusch, Im Derdel und Richters Mühle genutzt. Es sei aber extrem gefährlich, zu Fuß auf der viel befahrenen Straße unterwegs zu sein. Es gebe auch keinen alternativen Fußweg, um aus dem Wohn- und Gewerbegebiet in den Ortsteil Roxel zu kommen, wird im Bürgerantrag dargelegt.

Bereits im Jahr 2017 hatten sich Ratsherr Philipp Hagemann und SPD-Bezirksvertreterin Elke Kraut-Kleinschmidt – wie damals berichtet – für einen Fußweg im betreffenden Bereich des Rohrbuschs stark gemacht. Das Duo traf sich mit besorgten Anwohnern vor Ort und brachte einen entsprechenden Antrag an die Verwaltung in die Bezirksvertretung Münster-West ein. Herausgekommen ist bis dato allerdings noch nichts.

Bezirksvertreterin will nachhaken

Laut Elke Kraut-Kleinschmidt habe die Stadtverwaltung damals erst einmal abgewunken und darauf verwiesen, dass sie für den betreffenden Bereich weitere Planungen durchführen und ein Gesamtkonzept erarbeiten werde. Warum es dazu nach mittlerweile gut fünf Jahren immer noch keine Informationen gibt, will Elke Kraut-Kleinschmidt nun herausfinden: „Ich werde nachhaken“, verspricht die Bezirksvertreterin.

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