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Gleich zwei Flohmärkte an einem Tag in Roxel

Die Absprache soll künftig besser laufen

Münster-Roxel

Doppeltes Vergnügen: Sowohl in der Sekundarschule als auch in diversen Vorgärten wurde in Roxel am Wochenende zum Flohmarktstöbern eingeladen.

-ann-

Große Auswahl gab es beim Spielzeug-Flohmarkt in der Aula der Roxeler Sekundarschule. Foto: ann

Der Samstag stand in Roxel ganz im Zeichen des Flohmarkts. Wie seit ungefähr 30 Jahren im November, fand auch in diesem Jahr in der Aula der Sekundarschule der große Spielzeug-Flohmarkt unter der Leitung von Annelie Homann statt.

Eltern und Großeltern, die dem Weihnachtsmann frühzeitig etwas zur Hilfe kommen wollten, konnten dort bei dem Angebot von 95 Kommissionen schon mal Passendes sichten und unter Bilderbüchern, hochwertigen Gesellschaftsspielen, Puppen und Puppenzubehör, Spielzeugautos, Parkhäusern und Barbie-Schlösschen bis hin zu Auto-Kindersitzen und Rädchen auswählen.

85 Besucher durften neben den 15 Helferinnen kontrolliert nach der 3G-Regel gleichzeitig in der Aula sein. Es gab wie immer eine Kuchentheke, die allerdings diesmal schwächer frequentiert war.

Es war aber nicht der einzige Flohmarkt an diesem Tag in Roxel. Spontan wurde vor drei Wochen bei den Teilnehmerinnen eines Kaffeeklatsches die Idee eines Stadtteil-Flohmarkts geboren und sogleich organisatorisch in die Tat umgesetzt, wie Jennifer Murawski, eine der Initiatorinnen, berichtete. Was als Bereicherung für Roxel gedacht war, fand nun unglücklicherweise – wie alle Beteiligten feststellten – zur gleichen Zeit statt.

Mit Luftballons machten an 34 Adressen Anbieter mit ihren Verkaufsständen in Vorgärten auf sich aufmerksam. Dabei ging es nicht nur um Kinderspielzeug, es wurden auch Haushaltsgegenstände, Kleidung oder Gartengeräte angeboten. Dennoch konnten Interessierte – Anbieter, Helfer und auch Käufer – von beiden Flohmärkten in der Regel nur an einem Ort sein.

Das solle in Zukunft so nicht wieder vorkommen, die Absprache müsse besser laufen, sagten beide Initiatorinnen. Sie waren sich aber einig, dass offensichtlich beide Veranstaltungen ihr Publikum gefunden hätten und sich nicht als Konkurrenz zu sehen bräuchten.

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