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Anne-Jakobi-Haus

„Graffiti schafft Gemeinschaft“

Münster-Roxel

15 junge Leute ab sechs Jahren waren mit von der Partie: Im Anne-Jakobi-Haus dürften im Rahmen des Projekts „Graffiti schafft Gemeinschaft“ nach Herzenslust gesprayt werden. Heraus kam ein neues Outfit für den Chill-Raum.

wn

Viel Spaß hatten die Kinder und Jugendlichen, die am Projekt „Graffiti schafft Gemeinschaft“ des Anne-Jakobi-Hauses teilnahmen. Foto: sn

Der bunte Chill-Raum im Anne-Jakobi-Haus stieß bei den Kindern und Jugendlichen auf echte Begeisterung. Sie selbst waren es gewesen, die für die vielen Farben gesorgt hatten. Nämlich im Rahmen des Projekts „Graffiti schafft Gemeinschaft“, das das Roxeler Anne-Jakobi-Haus jetzt durchgeführt hat. Ein echter „Sprayer“ war auch dabei.

Nämlich der Künstler Bennett Grüttner, studierter Designer aber auch ein Meister im „Sprayen“. Bereits seit 16 Jahren hat er sich der Graffiti-Kunst verschrieben, seit zehn Jahren nimmt er auch Aufträge an. Es geht nicht sofort an die Wand: „Zunächst male ich auf Papier.“ So war es auch im Anne-Jakobi-Haus. Die Ideen kamen von den Jungen und Mädchen, Bennett arbeitete dazu Entwürfe aus.

Eines war aber klar: Bei der Umsetzung sollten dann die 15 jungen Teilnehmer ab acht Jahren selber zur Spraydose greifen können. „Das ist cool!“, so die Reaktion der Kinder, die viel Spaß am „Malen“ mit der Spraydose hatten.

Viele Münster-Motive sind dank des Graffiti-Projekts nun an der linken Wand des Chill-Raumes zu sehen. Die typische Prinzipalmarkt-Fassade etwa, die Aasee-Kugeln und der Schriftzug „We love Münster“. Darüber etliche Fahnen verschiedenster Länder, um die Internationalität zu betonen.

Auf der rechten Wand ist nun der Schriftzug „Chill-Raum“ zu entdecken, sowie viele Symbole, die die Jugendarbeit des Anne-Jakobi-Hauses darstellen, vom Skateboard über den Kochtopf bis hin zum Fußball.

„Es hat voll Spaß gemacht“, sagte Teilnehmerin Soleima. „Man brauchte gar kein Profi zu sein“, meinte Kollegin Lea. Ab sofort kann der Chill-Raum genutzt werden. Und jeder Teilnehmer kann stolz von sich behaupten, dass er einen Teil davon mitgestaltet hat.

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