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Lambertussingen auf dem Pantaleonplatz

Mit bunten Laternen endlich wieder rund um die Pyramide

Münster-Roxel

Nach der pandemiebedingten Zwangspause war es endlich wieder so weit: Im Herzen Roxels wurde zum traditionellen Lambertussingen eingeladen.

Klein und Groß hatten Spaß beim Singen und Kreisen um die Lambertuspyramide Foto: ann

Auch wenn die Laternen der meisten Kinder wohl seit 2019 eingemottet waren, kamen sie jetzt auf dem Pantaleonplatz erstmalig wieder zum Einsatz: Dort fand am Sonntagabend endlich wieder das Lambertusfest statt.

Beatrix Temlitz vom Roxeler Heimat-und Kulturkreis (HKK) freute sich, dass diese in Münster und der nahen Umgebung bekannte Tradition wieder auflebte. Mit dem Patronatsfest des Heiligen Lambertus, so erklärte Andreas Francke vom Organisationsteam, hätten sich früher mit den kürzer werdenden Tagen auch die Arbeitszeiten für die Handwerker verkürzt. Das sei dann entsprechend gefeiert worden.

Bei dem Sing-und Tanzspiel um die Pyramide, dem „gelben Heinrich“, wurden Liederzettel verteilt und die altbekannten Lieder gesungen. „De Bur“ (Ludger Giebel) stapfte in Holzschuhen und suchte sich bei den Kindern die Frau aus, das Kind, die Magd, den Knecht, den Hund, den Knochen – bis zum Liedende, wo er dann einen Schups bekommt und sich der Kreis auflöst. Heribert Wennemer begleitete mit dem Treckebühl, also der Quetschkommode, das Spiel.

Das vielköpfige Organisationsteam, hervorgegangen aus einer ökumenischen Taufwald-Elterngruppe, das für dieses Fest wie auch für die Martinsfeier- und den dazugehörigen Feierrahmen seit vielen Jahre mit Grillwürstchen verantwortlich ist, ließ wissen, dass sein Engagement in Kürze enden werde.

Nachfolger würden entsprechend dringend gesucht, damit die schöne Tradition nicht verloren gehe. Interessierte werden gebeten, sich bei der St.-Pantaleon-Kirchengemeinde oder beim Heimat- und Kulturkreis zu melden.

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