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Sicherheit für Fußgänger und Radler

Mittelinsel kommt auf den Nottulner Landweg

Münster-Roxel

Auf dem Nottulner Landweg soll nahe des Rudolf-Schöpper-Wegs ein Fahrbahnteiler als Querungshilfe gebaut werden. Das möchte das städtische Tiefbauamt im kommenden Jahr realisieren.

Von Thomas Schubert

Blick auf den Nottulner Landweg: Im Straßenbereich, wo auf diesem Foto Personen die Fahrbahn queren, soll die geplante Mittelinsel gebaut werden. Foto: Thomas Schubert

Der Nottulner Landweg ist eine viel befahrene Verkehrsader im Süden Roxels. Um dort im Bereich der Wohnbebauung die Verkehrssicherheit für Radfahrer und Fußgänger zu erhöhen, will das städtische Amt für Mobilität und Tiefbau eine Mittelinsel als Querungshilfe auf der Fahrbahn bauen. Stimmt die Bezirksvertretung Münster-West dem Vorhaben zu, dann soll dies im kommenden Jahr realisiert werden.

Vorgesehen ist, dass die Mittelinsel – Fachbegriff: Fahrbahnteiler – zwischen den Einmündungen Dorffeldstraße und Buchenweg in Höhe des Rudolf-Schöpper-Wegs gebaut wird. Bei ihr handelt es sich nach Angaben des Amts um eine Fußgängerquerung mit einer vier Meter breiten Aufstellfläche.

Fahrbahn wird auf 3,75 Meter erweitert

Die Fahrbahn des Nottulner Landwegs soll um die Mittelinsel verschwenkt werden und dann eine Breite von 3,75 Metern aufweisen. Gleichwohl soll der auf dem Nottulner Landweg abmarkierte Radfahrer-Schutzstreifen im Bereich der Querungshilfe fortgeführt werden und dort eine Breite von 1,50 Meter haben, sodass dem motorisierten Verkehr 2,25 Meter Fahrbahn verbleiben.

Die vorhandene Fläche zwischen zwei Baumstandorten sei groß genug, um die notwendige Fahrbahnverbreiterung durchzuführen und dabei zugleich die Baumscheiben verbreitern zu können.

Da sich der Gehweg auf der Nordseite des Nottulner Landwegs in einem schlechten Zustand befinde, solle die Maßnahme auch dazu genutzt werden, großflächig Gehwegplatten zu verlegen.

Zudem könnten die „üppigen Nebenanlagen“ im Bereich der Einmündung Dorffeldstraße teilweise entsiegelt werden, um den vorhandenen Baumstandorten mehr Raum einzuräumen und Oberflächenwasser versickern zu lassen, so die Fachleute des Tiefbauamts.

Kosten belaufen sich auf 225.000 Euro

Die Kosten für das Gesamtprojekt werden mit zirka 225.000 Euro beziffert, wobei vom Land Nordrhein-Westfalen stattliche 130.000 Euro erwartet werden. Darüber hinaus dürften sich die Anwohner freuen: „Die Planung löst keine Beiträge nach dem Kommunalabgabengesetz NRW aus“, stellt die Verwaltung klar.

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