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Grünen-Ortsverband besucht Lastenradzentrum

„Neue Formen von urbaner Mobilität“

Münster-Roxel

Auch in Münsters Westen wollen die Grünen die Verkehrswende vorantreiben. Da verwundert es wohl kaum, dass der GAL-Ortsverband das Roxeler Dreirad- und Lastenradzentrum besuchte.

Über Lastenräder ließen sich etliche Mitglieder des Grünen-Ortsverbandes Münster-West in Roxel informieren. Foto: PD

Mitglieder des Ortsverbands Münster-West der Grünen haben laut einer Mitteilung das Dreirad- und Lastenradzentrum der Firma e-motion und das Unternehmen Stressfrei Logistik am Nottulner Landweg besucht. Mit und ohne Förderprogrammen sei die Nachfrage nach Lastenrädern in Münster ungebrochen hoch, berichtete Christian Tomkötter, Geschäftsführer von e-motion bike, den Grünen. Wenn er sie hätte, könne er derzeit drei Mal so viel Räder verkaufen.

Der Bedarf sei riesig bei jungen Familien, aber auch ältere Menschen und Handwerksbetriebe seien mittlerweile häufige Kunden, erläuterte Tomkötter. Gerade für ältere Menschen seien E-Dreiräder ein komfortable Möglichkeit, Mobilität zu behalten. Münsters Verkehrsinfrastruktur müsse dringend nachziehen. Es bedürfe einer Vervielfachung der Stellplätze für Lastenräder, zum Beispiel durch weitere Radstationen in der City, einer Verbreiterung der Radwege und einer Umwandlung von Pkw-Parkraum in Radparkraum.

Grüne Verkehrswende folgt Nachfrage der Bürger

„Insoweit folgen die Bemühungen um eine grüne Verkehrswende in Münster nicht nur einem Parteiprogramm, sondern auch der wachsenden Nachfrage von Bürgerinnen und Bürgern nach neuen Formen von urbaner Mobilität“, heißt es in der Mitteilung der Grünen.

Das benachbarte Unternehmen Stressfrei Logistik arbeitet seit 2015 in den Bereichen haushaltsnaher Dienstleistungen, Softwareentwicklung und Umzug. Mit Geschäftsführer Stefan Freitag diskutierten die GAL-Mitglieder über die Folgen der Energiekostenerhöhung für Mitarbeitende und Unternehmen. „Deutlich wurde, dass das Management der Energiewende für kleinere Unternehmen vor Ort keine leichte Aufgabe sein wird und grüne Politik mit den betroffenen Unternehmen gut im Gespräch bleiben muss“, heißt es in der Mitteilung.

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