1. www.wn.de
  2. >
  3. Münster
  4. >
  5. Roxel
  6. >
  7. Piktogramm ist jetzt besser zu erkennen

  8. >

Bitte der Kommunalen Seniorenvertretung schnell umgesetzt

Piktogramm ist jetzt besser zu erkennen

Münster-Roxel

Lob für das Amt für Mobilität und Tiefbau, das einen Missstand innerhalb kürzester Zeit abgestellt hat. Damit ein Rollstuhl-Piktogramm an der Pantaleonstraße in Roxel besser zu erkennen ist, wurde das Symbol mit hellen Pflastersteinen umrandet.

Von Matthias Lehmkuhl

Daumen hoch: Dr. Gerhard Bonn (l., 83), Heribert Kreft (M., 80) und Klaus Stoppe (71) sind mit dem Ergebnis zufrieden. Durch die helle Umrandung ist das Rollstuhlfahrer-Piktogramm an der Pantaleonstraße besser zu erkennen. Die Querungsfurt wird vor allem von Frauen und Männern mit Rollatoren oft genutzt. Foto: Matthias Lehmkuhl

Wer hätte das gedacht? Nicht einmal drei Wochen hat es gedauert, bis der medienwirksame Auftritt des Vorstandsteams der Kommunalen Seniorenvertretung um Dr. Gerhard Bonn (83), Heribert Kreft (80) und Klaus Stoppe (71) sich herumgesprochen hatte und an die zuständigen Stellen gelangte.

Die Stadt hatte eine rollstuhlgeeignete Querungsfurt in der Pantaleonstraße angelegt, um vor allem Bewohnerinnen und Bewohnern des des Seniorenzentrums „Wohnen in Pastors Garten“ den Zugang zum Wochenmarkt und zur Bezirksverwaltung am Pantaleonplatz zu erleichtern. Allerdings war ein Rollstuhl-Piktogramm als Hinweis so klein geraten, dass es von vielen gar nicht wahrgenommen und oftmals sogar zugeparkt wurde (wir berichteten am 5. November).

An anderen Standorten orientiert

Jetzt wurde das quadratische Piktogramm mit hellen Pflastersteinen umrandet, sodass der Hinweis deutlicher zu sehen ist. Dabei hat man sich an Standorten derartiger Symbole orientiert, wie sie an der Lambertikirche oder Stadtbücherei zu finden sind.

„Wir möchten uns beim Amt für Mobilität und Tiefbau bedanken, dass sie so zeitnah die Umrandung umgesetzt haben“, hebt Gerhard Bonn hervor und ergänzt, dass die Unterstützung durch diese Zeitung sehr hilfreich gewesen sei. „Ich habe mich immer geärgert, dass viele Menschen Probleme hatten, die Pantaleonstraße zu überqueren und sogar gestürzt sind“, unterstreicht Heribert Kreft. „Ich habe das selber jetzt getestet. Das Piktogramm ist jetzt so groß, dass man es sehen muss. Da kann keiner sagen, ich habe es nicht gesehen“, meint Klaus Stoppe, der 44 Jahre lang Polizeibeamter der Stadt Münster war.

Startseite
ANZEIGE