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Anschubhilfe für die Jungengruppe

Wohn- und Stadtbau-Stiftung fördert Anne-Jakobi-Haus

Münster-Roxel

Über eine Spende in Höhe von 4950 Euro können sich die Verantwortlichen des Familienzentrums Anne-Jakobi-Haus freuen. Mit dem Geld wird die Jugendarbeit unterstützt.

Von Annegret Lingeman

Das Anne-Jakobi-Haus wird von der Jugendstiftung der Wohnbau- und Stadtbau unterstützt. Stefan Wismann, Amar Toplic, Friedhelm Höfener, Katja Buhl und Tobias Niemann (v.l.) freuen sich darüber. Foto: ann

Amar Toplic würde sich selbst wohl kaum als Belohnung oder Gewinn bezeichnen. Aber in den vergangenen Monaten war er genau das – zumindest für das Familienzentrum Anne-Jakobi-Haus: Der gebürtige Slowene ist Masterstudent und hat in der Roxeler Einrichtung stundenweise eine Fachstelle für soziale Arbeit, die von der Jugendstiftung Wohn- und Stadtbau gesponsert wurde.

Der Grundgedanke dieser Stiftung ist es, Kindern und Jugendlichen in Notlagen zu helfen, aber auch durch Präventivmaßnahmen schon frühzeitig zu schützen und zu stützen.

Kinder in Not in Roxel? Tobias Niemann, Leiter der offenen Kinder- und Jugendarbeit, sagt: „Roxel ist nicht nur das von konservativen Werten geprägte Dorf der Droste, sondern auch buntes Einzugsgebiet von vielen Familien unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft. Mit einem durchdachten Konzept bieten wir wöchentlich Jungen und jungen Männern zwischen sechs und 20 Jahren Hilfe und Anregung. Junge sein, Mann werden, geschlechtliches Selbstverständnis, Gewalterfahrung, Gesundheit – alles kann Thema sein.“

Das Anne-Jakobi-Haus überzeugte mit diesem Konzept das Kuratorium der Jugendstiftung sowie Stefan Wismann und Dr. Friedhelm Höfener vom Vorstand und wurde eines der 16 Projekte, die die Stiftung in diesem Jahr in Münster unterstützt.

Niemann dankte im Namen des Jugendzentrums für die Zuwendung in Höhe von 4950 Euro. Allerdings ist diese Hilfe keine Dauerförderung, sondern nur eine Anschubhilfe.

Bei einer erfolgreichen Umsetzung der Projektidee ist dann möglicherweise der Weg zu einer Regelfinanzierung angestoßen. Aber auch wenn der Einsatz von Amar Toplic vorbei ist, bleibt die Jungengruppe bestehen, versichert Niemann.

Zehn bis 15 Teilnehmer kommen nachmittags zur Gruppe. Im allgemeinen Angebotsbereich für Kinder und Jugendliche können es an manchen Tagen sogar 30 bis 40 Teilnehmer sein, und allen macht das vielseitige Beschäftigungsangebot erkennbar Spaß.

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