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Die Roxeler-Kalender-Fotogruppe stellt ihr aktuelles Werk vor

Zwölf Bilder – ein Jubiläum

MÜNSTER-ROXEL

Seit zehn Jahren zeigen sie die schönsten Seiten Roxels.

Jan Schneider

Die Fotos des Kalenders „Roxel 2017“ wählten Klaus Wethmar (2.v.l.), Brigitte Kintrup (3.v.l.) und Hedwig Aussendorf aus. Zu den Fotografen gehören (v.l.) Volkmar Leute, Dieter Pferdekamp, Martin Heinrich, Klaus-Peter Weinhold und Paul Ottmann. Foto: jans

Das Jubiläumswerk der Roxel-Kalender-Fotogruppe ist da. Zum zehnten Mal seit 2006 hat sie einen Kalender zusammengestellt, der nicht nur die vielfältige Schönheit Roxels präsentiert, sondern auch wieder auf die Ortsgeschichte verweist.

„Wie lange geht das wohl gut?“ habe sich die Gruppe vor einer Dekade bei der Zusammenstellung des ersten Kalenders gefragt, erinnerte sich Paul Ottmann bei der Vorstellung des Kalenders in der Pfarrbücherei St. Pantaleon. Heute hingegen seien die Macher frohen Mutes und hofften auf – mindestens – zehn weitere „Kalender-Jahre“.

Der Kalender „Roxel 2017“ ist in einer Auflage von 300 Stück gedruckt worden. Es gibt ihn in einer DIN-A-5-Version für 7,90 Euro und in sattem DIN-A-3 für 12,90 Euro. Erhältlich ist der Kalender bei Schreibwaren Kintrup, in den örtlichen Apotheken, in der Post am Pantaleonplatz und bei Brillen Kreilkamp.

Der Bilderreigen im Kalender wird im Januar 2017 eröffnet von Volkmar Leutes Foto „Verschneite Bäume in Altenroxel“. Wolfgang Schürmann zeigt im Februar den „Abendhimmel über dem Aatal“, im Oktober „Haus Brock“ und im Dezember die „Weihnachtliche Burg Hülshoff“. Martin Heinrichs „Leuchtender „Wetterhahn“ grüßt im März von St. Pantaleon. „In Altenroxel“ heißt Heinrichs Novemberbild. „Abendliche Stimmung““ am Pantaleonplatz bringt Annegret Lingemann den Betrachtern näher. Harald Humberg hat sich für den Mai in eine „Löwenzahnwiese nahe Hülshoff“ gelegt. Dieter Pferdekamp zeigt die Schönheit einer „Eiche in Schonebeck“. Ein „Mohnfeld am Stodtbrockweg“ ist Paul Ottmanns Juli-Motiv. Klaus- Peter Weinhold präsentiert im August einen „Kotten am Rohrbusch“. Ein 1910 aufgenommenes Foto von Eilings Mühle aus dem Archiv des Heimat- und Kulturkreises gibt dem Bilderreigen historische Tiefe.

Alle neuen Fotos stammen von der Seite roxelbilder.de, wo jeder seine Werke hochladen kann. Ausgewählt wurden sie durch Brigitte Kintrup, Hedwig Aussendorf und Klaus Wethmar sowie einen Fotografen aus der Gruppe. Die Jury hatte es nicht leicht und machte es sich auch nicht leicht. „Die Fotos müssen einen Roxel-Bezug haben“, so Ottmann. Sie sollen auch zur Kalender-Jahreszeit passen und müssen die technischen Vor­aussetzungen für den Druck im Großformat besitzen. Ach ja: Schön sollen sie natürliche auch sein. Und in der Tat: Die Fotoschau für 2017 kann sich sehen lassen!

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