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Heimathof

Bischof, Bauern und „Treckschuten“: Ausstellung zum Max-Clemens-Kanal

Münster-Sprakel

Vor fast 300 Jahren tat Fürstbischof Clemens August den ersten Spatenstich für den Max-Clemens-Kanal, der von Münster bis Maxhafen bei Wettringen führte. Eine Ausstellung beleuchtet den Kanal und bereitet Stationen für eine Wanderroute vor.

Der Soziologe Die Ausstellung ist im Sprakeler Heimathof, „Am Max-Klemens-Kanal 141 h“ zu sehen Foto: isaStadtarchiv Münsterisa

Es war am 9. Mai 1724 – also vor fast 300 Jahren –, als Fürstbischof Clemens August „von hoher Hand“ und in prächtigem Ornat den ersten Spatenstich für den Max-Clemens-Kanal tat. Eine zeitgenössische Darstellung zeigt ihn bei dieser Aktion, während im Hintergrund Dutzende von Bauern und Soldaten mit geschulterten Spaten ihrer bevorstehenden Aufgabe harren, die 36 Kilometer lange Wasserstraße in Handarbeit auszuheben, die einst Münster mit Maxhafen bei Wettringen verbinden sollte. Auf dem Kanal wurden später die Waren auf „Treckschuten“ genannten Lastkähnen transportiert, die von Pferden „getreidelt“, sprich gezogen wurden.

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