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Stadtteile-Auswertung

 Inzidenz in Sprakel von über 2400

Münster-Nord

Wie aus dem nichts ist Sprakel der neue Corona-Hotspot Münsters. Die Inzidenz lag dort vor einer Woche bei über 2400. In der Vorwoche lag sie viel geringer. Auch im restlichen Norden steigen die Infektionszahlen.

Von Joel Hunold

Testsets mit Abstrichstäbchen liegen in einem Testzentrum für Corona-Verdachtsfälle. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Sprakel, der nördlichste Stadtteil Münsters, hat in der vergangenen Woche eine Rekordinzidenz von 2465 verzeichnet. Das ist doppelt so viel wie der städtische Durchschnitt. Bei 87 Sprakelerinnen und Sprakeler wurde innerhalb der vierten Kalenderwoche das Corona-Virus nachgewiesen. Das alleine entspricht knapp einem Viertel aller Infektionen, die seit Beginn der Pandemie vor zwei Jahren in Sprakel festgestellt wurden. In der Vorwoche waren dort noch 23 Neuinfektionen nachgewiesen worden.

Allgemein sind die Infektionszahlen im Norden der Stadt in der Kalenderwoche vier stark gestiegen. Das zeigt die Corona-Stadtteile-Statistik. Die Inzidenz lag im Bezirk Nord zusammengenommen bei über 1800. Im Stadtteil Coerde steckten sich 184 Leute (Inzidenz: 1642) an, in Kinderhaus ganze 289 (1806). Jeder neunte Bewohner des Bezirks Nord hat sich seit Beginn der Pandemie mindestens einmal mit dem Coronavirus infiziert.

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