1. www.wn.de
  2. >
  3. Münster
  4. >
  5. Sprakel
  6. >
  7. Nach 34 Jahren: Aus Hinnemann wird Laufmöller

  8. >

Wechsel der Leitung im Edeka-Markt in Sprakel

Nach 34 Jahren: Aus Hinnemann wird Laufmöller

Münster-Sprakel

„Edeka Hinnemann“ ist aber der „gefühlte Ortsmittelpunkt“ von Sprakel - und das schon seit vielen Jahren. Dieser "Mittelpunkt" soll der "Edeka" auch bleiben - er wechselt jedoch in jüngere Hände. Ab 1. März (Dienstag) leitet Kristin Laufmöller das Geschäft.

Von Peter Sauer

Gut gelaunte Übergabe der Geschäftsleitung von Marita und Heinrich Hinnemann (r.) an die neue Edeka-Chefin Kristin Laufmöller (2.v.l.) und ihren Mann Marco Laufmöller (l.). Foto: Peter Sauer

Ob Schnee, Sturm oder Hitze:

34 Jahre sorgte Heinrich Hinnemann mit seiner Frau Marita für die Grundversorgung der Sprakeler. „Mit 70 Jahren ist es an der Zeit aufzuhören,“ sagte er im Gespräch mit dieser Zeitung. Erst recht, wenn sich mit Kristin Laufmöller und ihrem Mann Marco Laufmöller eine adäquate Nachfolge gefunden hat.

Heinrich Hinnemann (70) sagt "Tschüss". Foto: Peter Sauer

Das Aufhören fällt Heinrich Hinnemann nicht leicht, nicht nur weil sein Lebensmittelmarkt das „gefühlte Zentrum“ von Sprakel ist.

Sortiment an neuen Kundenbedürfnissen angepasst

Am Dienstag (1. März) öffnet nun Edeka Laufmöller mit attraktiven Sonderangeboten und einer Optimierung des bisherigen Angebotes. „Das Sortiment wird vergrößert, zum Beispiel bei den Blumen“, sagt Kristin Laufmöller. „Neue Produkte kommen hinzu, Geschenkartikel zum Beispiel und aus der Region: von Kartoffeln-Greiwing über die Finne-Brauerei bis zu eingelegten Gurken von Austermann.“

Alle rund 20 Mitarbeiter wurden übernommen. Für die Kunden am Eröffnungstag, vor allem die Kinder, gibt es kleine Überraschungen und Aufmerksamkeiten.

Von Greven nach Sprakel

Kristin Laufmöller, die neue Chefin des Edeka-Marktes, ist Mutter von zwei Jungs im Alter von vier und eineinhalb Jahren. Mit ihren Mann Marco Laufmöller wird sie von Greven nach Sprakel ziehen. „Da wohnt auch ein Teil meiner Verwandtschaft.“

Heinrich Hinnemann hat sich für seinen (Un-)Ruhestand eine Werkstatt zum Schweißen und Sägen für Holz- und Möbelarbeiten eingerichtet. Seine Frau Marita freut sich, mehr Zeit mit ihrem Mann verbringen zu können: „Wir planen gemeinsame Reisen ans Meer und in die Mittelgebirge.“

Startseite
ANZEIGE