1. www.wn.de
  2. >
  3. Münster
  4. >
  5. Sprakel
  6. >
  7. Neuer Schwung nach Corona-Pause

  8. >

„Gemeinsam, nicht einsam – Freundeskreis Älterwerden“

Neuer Schwung nach Corona-Pause

Münster-Sprakel

Nachdem die Corona-Bestimmungen der Gruppe „Gemeinsam, nicht einsam“ eine längere Zwangspause beschert hatte, trifft sie sich inzwischen wieder regelmäßig. Die Themen sind vielfältig und neue Mitglieder willkommen.

Iris Sauer-Waltermann

Eine kreative, aktive Gemeinschaft: Die „ Foto: isa

Wer sitzt schon gern allein zu Hause? Fast niemand. Zusammenkommen, sich austauschen und über die verschiedensten Sachgebiete informieren – das sind die Ziele einer Sprakeler Gruppe, die ihr Motto im Namen trägt: „Gemeinsam, nicht einsam“. Nachdem die Corona-Bestimmungen der Gruppe eine längere Zwangspause beschert hatte, trifft sie sich inzwischen wieder regelmäßig mit neuem Schwung.

„Bei besonders interessanten Fragestellungen hatten wir oft ein volles Haus“, erklärt Walter Hamp vom Leitungsteam. Solche Themen waren beispielsweise „Rechtsfragen im Alltag“ oder „Die Geschichte der Rieselfelder“. „Wir haben auch schonmal gemeinsam gesungen“, wirft ein Mitglied ein, als die Gruppe an einem sonnigen Vormittag wieder einmal zusammensitzt. „Aber jetzt sind wir im Stimmbruch“, fügt er launig hinzu.

Die Mitglieder schätzen Geselligkeit

„Gemeinsam, nicht einsam – Freundeskreis Älterwerden“, wie die Gruppe offiziell heißt, besteht aus Frauen und Männern im Alter von um die 65 Jahre, die die Geselligkeit schätzen. Auch Kreativität, gemeinsames Feiern, Fahrten sowie kulturelle und besinnliche Veranstaltungen stehen hoch im Kurs. Die Gruppe trifft sich in der Regel an jedem zweiten Dienstag im Monat. Nach einem Gottesdienst in der St.-Marien-Kirche und einem Kaffeetrinken im Marienheim folgt das aktuelle Tagesthema. Wer mag, kann noch zum Mittagessen bleiben, das ebenfalls im Marienheim angeboten wird.

Die Hintergründe der Gruppentreffen ragen weit in die Vergangenheit. So hatten die Ur-Sprakelerinnen Fine Gausepohl und Gertrud Feistmann bereits lange Zeit Seniorentreffen organisiert, bevor diese Aufgabe 1994 von Ursula Große Rüschkamp und Edeltraud Nicolaus übernommen wurde. Im Jahr 2006 fand eine Namensänderung statt: Statt Seniorengemeinschaft hieß es nun „Gemeinsam nicht einsam – Freundeskreis Älterwerden“, was bis heute so geblieben ist. Das 40-jährige Bestehen der Gemeinschaft wurde im Jahr 2012 begangen. 2014 hatte sich eine Männerrunde um Konrad Vierhaus gegründet, die fünf Jahre später „reformiert“ und auch für Frauen geöffnet wurde.

Heute sind es meist bis zu 15 Teilnehmer und Teilnehmerinnen, die sich über aktuelle Themen wie „Betreutes Wohnen“, „Pflegedienste“ und „Patientenverfügung“ ins Bild setzen lassen. „Manchmal fahren wir auch raus“, wirft ein Mitglied der Gruppe ein. So habe man etwa schon den Botanischen Garten und die Orgelbaufirma Fleiter besucht. „Es ist nicht immer leicht etwas zu finden, das alle interessiert“, wirft ein weiterer Teilnehmer ein. Aber dafür gebe es eine große Bandbreite an Themen.

Neue Mitglieder seien willkommen. Wer sich über die Gruppe informieren möchte, kann sich an Walter Hamp wenden,   0251/21 66 30.

Startseite