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Verein schickt Hilfskonvois nach Griechenland

Spenden für Flüchtlinge auf der Insel Lesbos und in Athen

Münster-Nord

Warme Winterbekleidung und vieles mehr tun in den griechischen Flüchtlingscamps Not. Zahnärztin Dr. Tannaz Westerberg aus Sprakel half mit, dringend benötigte Spenden dorthin zu bringen.

-isa-

Das Team um Tannaz Westerberg (l.) organisierte zahlreiche Spenden, die mit Konvois nach Griechenland transportiert wurden. Foto: privat

Die Not vor Ort ist groß: Im November und Dezember machten sich zwei Hilfskonvois des Vereins zur Bildungsförderung und Flüchtlingshilfe Nimas auf den Weg zum Flüchtlingscamp auf der Insel Lesbos und nach Athen. Die Konvois hatten zahlreiche Spenden an Bord, die teilweise auch in Münsters Norden gesammelt worden waren.

Die Spenden umfassten vor allem warme Winterkleidung und -schuhe, Hygieneartikel, Babynahrung und Ähnliches, das von den Flüchtlingen dringend benötigt wird. „Da ich in den letzten drei Jahren bereits mehrfach auf Lesbos war, um dort zahnmedizinische Schmerzbehandlungen durchzuführen, kenne ich die Bedingungen, unter denen die Menschen leben müssen“, berichtet die Organisatorin der Flüchtlingshilfe, Zahnärztin Dr. Tannaz Westerberg aus Sprakel.

Ohne fließendes warmes Wasser, zum Teil bei fehlender Elektrizität müssten die Flüchtlinge in Zelten bestenfalls auf Holzpaletten ausharren, um nicht auf dem nackten Boden schlafen zu müssen. Der erste Hilfskonvoi habe seinen Weg direkt nach Lesbos genommen, der zweite hatte Athen zum Ziel gehabt. Dort sei er von einer Organisation entgegengenommen worden, die dort lebende Flüchtlinge mit Gütern versorge.

Nimas danke allen Spendern und Spenderinnen für ihr Engagement, so Westerberg. Gleichzeitig bittet sie um weitere Spenden, um die Not zu lindern und die Transportkosten zu begleichen. Weitere Infos im Internet:                   

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