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Sternsinger-Teams aus Kinderhaus und Sprakel waren fleißig

Trotz Corona eine der höchsten Spendensummen eingesammelt

Münster-Nord

Klassisch verlief die Sternsinger-Aktion auch in Kinderhaus und Sprakel nicht. Doch selbst von kurzfristigen coronabedingten Abmeldungen ließen sich die Kinder und Jugendlichen nicht unterkriegen. 

In Sprakel stellte sich eine Gruppe am Samstag an der Volksbank auf, um für Passanten zu singen Foto: isa

„Die Sternsingeraktion war ein voller Erfolg!“: So fällt das Fazit der verantwortlichen Sternsinger-Teams aus Kinderhaus und Sprakel aus. Das vorläufige Ergebnis der Bar-Spenden beläuft sich demnach auf über 12 000 Euro, die in den beiden Stadtteilen insgesamt zusammengekommen sind.

„Diese Summe gehört mit zu den höchsten, die wir hier erzielt haben“, betont Martin Grünert, Pastoralreferent in St. Marien und St. Josef. Die Bedingungen waren dabei in diesem Jahr durch Corona erschwert, entsprechend waren auch weniger Kinder unterwegs als vor der Pandemie.

Nur neun Kinder in Sprakel unterwegs

In Sprakel konnten letztlich nur neun Kinder und Jugendliche an der Aktion teilnehmen, weil es im Vorfeld immer wieder zu coronabedingten Abmeldungen gekommen ist. Aus diesem Grund stellte sich eine Gruppe am Samstag an der Volksbank auf, um für Passanten zu singen – sozusagen als „Stop-and-go-Angebot“. Eine andere Gruppe wurde durch einen Teil der Außenbezirke chauffiert, um die Menschen zu besuchen und ihnen den Segen für das neue Jahr zu bringen.

In Kinderhaus hatten sich 55 Kinder und Jugendliche angemeldet. Dort gab es nur wenige Abmeldungen, so dass ein Sternsingen von Haus zu Haus möglich war. Der Abschluss fand erstmalig in der evangelischen Markus-Kirche statt. Am Ende eines kurzen Gottesdienstes wurden Kinder und Jugendliche mit einer Urkunde bedacht, die schon seit mindestens fünf Jahren dabei sind.

Sternsinger-Tische in den Kirchen stehen noch

Nach wie vor sind in den Kirchen übrigens Sternsinger-Tische aufgebaut, wie die Verantwortlichen mitteilen. Dort liegen kostenlose Segensaufkleber, Spendentüten und Kontonummern für Überweisungen bereit. Gleiches gilt für die Pfarrbüros der Gemeinden Markus sowie St. Marien und St. Josef.

„Erfahrungsgemäß wird sich die Spendensumme aus unseren Stadtteilen noch erhöhen, weil Überweisungen oder nachträgliche Spenden in den Gemeinden eingehen“, so Martin Grünert. Das Endergebnis wird gegen Ende des Monats veröffentlicht.

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