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Chor Homophon begeistert mit A-capella-Gesang

Über 300 Besucher haben viel Spaß im Saal der Waldorfschule

Münster-Gievenbeck

Auf hohen Hacken und mit teilweise sehr knappen Outfits boten die Akteure dem Publikum einen farbenfroher Abend am Strand mit gut ausgearbeitetem A-capella-Gesang. Das wollte mehr.

Schrill und bunt waren die Kostüme, vielgestaltig war der Gesang des Chores Homophon. Foto: PD

Musikalisch und choreographisch begeisterte der Chor Homophon den fast ausverkauften Saal der Waldorfschule Gievenbeck mit über 300 Besuchern.

Auf hohen Hacken und mit teilweise sehr knappen Outfits boten die Akteure dem Publikum einen farbenfroher Abend am Strand mit gut ausgearbeitetem A-capella-Gesang. Chorleiter Enno Kinast als Taucher und die 14 Sänger verwandelten die Bühne in eine fantasievolle Strandszenerie geschmückt mit aufblasbaren Palmen, Sonnenschirmen und Klappstühlen.

Von Nina Hagen bis Münchner Freiheit

Mit außergewöhnlichen Kostümen präsentierten die Sänger Stücke wie der „Farbfilm“ von Nina Hagen oder die „Caprifischer“ von Rudi Schuricke. Genauso wenig fehlten Songs wie die „Copacabana“ der Ersten Allgemeinen Verunsicherung oder „Ohne Dich“ der Münchner Freiheit, bei dem der eine oder andere eine Träne kaum unterdrücken konnte.

Auch die Gäste aus Utrecht, der Männerchor „Cantatori del Duomo“ (die Sänger hinter dem Dom), überzeugten die Zuhörer im ersten Teil des Geburtstagsabend von sich. Nach zwei Jahren Coronapause hatten sie in Münster unter der Begleitung ihres neuen Pianisten wieder den ersten Auftritt. Tosender Applaus kam bei dem in Deutsch gesungenem Stück „Männer muss man loben“ von Barbara Schöneberger und der Interpretation des Shirley-Bassey-Klassikers „This is my life“ in deutscher Sprache.

Bassey in Deutsch

Die Sänger punkteten nicht nur mit neonfarbenen Hosen in der bunten Strandatmosphäre, sondern auch durch ihre engagierte Chorleiterin. Eine erfolgreiche Geburtstagssause ging mit der Ehrung eines Sängers für 25 Jahre Homophon-Zugehörigkeit nach gut 2,5 Stunden unter viel Applaus zu Ende. Als nächstes geht es für die Akteure zum „Queeren Chorfestival des Nordens“ in ein paar Wochen nach Bremen, wo sie auch die Stadt Münster vertreten werden.

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