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BI Berler Kamp kritisiert Geschosshöhen

„Beeinträchtigung für die Anwohnenden“

Münster-Wolbeck

Die Bürgerversammlung zum neuen Baugebiet Berler Kamp hat die Bürgerinitiative der Anwohner nicht beruhigen können. Im Gegenteil: Nach wie vor kritisiert sie die geplanten Geschosshöhen und die Abstände zur Altbebauung. Und auch die Entwässerung erscheint ihr nicht ideal.

Hier sollen zahlreiche neue Eigenheime entstehen. Die Anwohner sehen die bisherigen Planungen allerdings mit Graus.

Die Bürgerinitiative zum geplanten Baugebiet Am Berler Kamp erneuert im Nachgang zur Bürgerversammlung in der vergangenen Woche ihre Kritik an den geplanten Geschosshöhen.

„Der vorgestellte Entwurf ist in vielerlei Hinsicht gut gelungen und greift erkennbar Anliegen der Anwohnerschaft und Bürgerinitiative auf“, heißt es in einer Presseerklärung. „Dennoch möchten wir als Bürgerinitiative mit rund 70 Anwohnerinnen und Anwohnern die für uns wesentlichen und mit großem Nachdruck geäußerten Anregungen noch einmal bündeln und besonderes Gewicht verleihen.“

Die geplante Geschosshöhe von zwei Geschossen plus Staffelgeschoss mag formal mit der Bestandsbebauung (eineinhalb Geschosse mit Satteldach) harmonieren, stelle aber eine erhebliche Beeinträchtigung für die Anwohnenden dar und spiegele auch nicht den Wunsch nach einem harmonischen Übergang wider. „Hier wäre die Reduktion um ein Geschoss notwendig“, so die BI.

Der Abstand zur Bestandsbebauung sei sehr uneinheitlich gewählt – teilweise würden die sehr hohen Neubauten der Bestandsbebauung sehr nahe kommen. „Hier wären größere Abstandsflächen erstrebenswert.“ Gerade die Kombination aus Nähe und Höhe der Häuser mache die Grundstücke der Bestandsbebauung für die neuen Nachbarn sehr einsichtig – ohne die Möglichkeit, dies effektiv zu verhindern.

Die Entwässerung soll zeitverzögert über den Piepenbach erfolgen. Aus Sicht der BI wäre es allerdings ratsam, die Einleitung erst hinter der Bestandsbebauung (ab der Telgter Straße) vorzusehen.

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