1. www.wn.de
  2. >
  3. Muenster
  4. >
  5. Wolbeck
  6. >
  7. „Das kann man sich nicht vorstellen“

  8. >

Helfer aus Wolbeck berichten aus dem Hochwasser-Krisengebiet

„Das kann man sich nicht vorstellen“

Münster-Wolbeck

Helfer aus Wolbeck berichten von der unfassbaren Zerstörung im Hochwassergebiet. Sie berichten aber auch, wie die Menschen in der Krise zusammenhalten und sich gegenseitig helfen. Am Samstag macht sich eine weitere Helfergruppe aus Wolbeck auf den Weg.

Von Markus Lütkemeyer

Florian Sültemeyer (v.l.) und Björn Bixler sind aus Wolbeck in die Katastrophengebiete gefahren, um zu helfen. Foto: mlü

„Hier ist die komplette Altstadt zerstört. Das kann man sich nicht vorstellen, wenn man es nicht gesehen hat“, berichtet der Wolbecker Florian Sültemeyer aus dem Hochwasser-Krisengebiet. Gemeinsam mit einem Freund aus Dülmen hatte er sich am Montag auf den Weg nach Bad Münstereifel gemacht, um vor Ort zu helfen.

„Die Straßen sind weggespült, Autos liegen in den Gärten oder Häusern. Die Läden in der Stadt sind alle kaputt“, schreibt er in einer Nachricht in den sozialen Medien. Dort berichtet er auch von der großen Hilfsbereitschaft vor Ort: „Im Dorf wird man mit allem versorgt, es gibt mobile Fressbuden und Getränke an jeder Ecke. Privatleute kochen, backen und verteilen die Lebensmittel auf den Straßen – ein super Zusammenhalt!“

Lebensmittel, Getränke und Kosmetikartikel spenden

Unter dem Motto „Wolbecker helfen“ macht sich bereits am Freitag (23. Juli) eine nächste Gruppe um Dennis Malinka auf den Weg in das Hochwassergebiet. „Wer also Lebensmittel, Getränke und Kosmetikartikel spenden möchte, kann diese am Marktplatz abgeben“, heißt es in einem Spendenaufruf. Die Spenden können von 14.30 bis 15.30 Uhr abgegeben werden. Kleidung und Spielsachen sind derzeit nicht erwünscht, so die Helfer. Die Helfer haben den Termin aufgrund der Wettervorhersagen vorverlegt.

Startseite