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Renaturierung des Bachs

Der Piepenbach-Park nimmt erste Formen an

Münster-Wolbeck

Zwei Jahre lang stand die neue Piepenbach-Brücke einfach in der Gegend herum, ganz ohne Funktion oder die Möglichkeit sie zu überqueren. Mit Fortschreiten der Renaturierung des Piepenbaches erfolgt nun die Anbindung der Brücke an das Wegenetz.

Von Markus Lütkemeyer

Foto: Andreas Hasenkamp

Die Renaturierung des Piepenbachs in Wolbeck schreitet voran. Das Flussbett ist kaum wiederzuerkennen: Früher führte der Piepenbach durch einen schnurgeraden Graben, der links und rechts mit Wasserbauschotter massiv befestigt war.

In den vergangenen Wochen und Monaten wurden mehrere Tausend Kubikmeter Boden ausgehoben und abgefahren. Auf einer Breite von 40 Metern darf sich der Bach in Zukunft austoben. Es wurden Auenlandschaften und Flachwasserzonen angelegt. Fische bekommen die Möglichkeit, sich in „langsamen Zonen“ zu verstecken und sich ausruhen. Für Amphibien haben die städtischen Gewässerexperten sogenannte Amphibienhügel anlegen lassen – kleine „Solarien“, auf denen sich die Tiere aufwärmen können. An die Menschen wird aber auch gedacht.

Erkennbar sind die zukünftigen Wege für einen Piepenbach-Park. Zwei Jahre lang stand die neue Brücke über den Piepenbach ohne jede Funktion auf der ehemaligen Kuhweide herum, jetzt findet sie endlich Anschluss. Die Erdarbeiten sollen bald abgeschlossen sein. Im Herbst erfolgt dann noch eine Bepflanzung mit standortgerechten Gehölzen. Die Baukosten für das Projekt betragen rund 370.000 Euro.

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