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Die Zukunft des geschlossenen Drostenhofparks

Eigentümer will erst einmal Ruhe einkehren lassen

Münster-Wolbeck

Der Bezirksbürgermeister hat die Gespräche mit dem Eigentümer für gescheitert erklärt – nun meldet sich noch einmal Benedikt Graf von Merveldt zu Wort und spricht über die Zukunft des Parks.

Von Markus Lütkemeyer

Der Drostenhof in Wolbeck: Seitdem der Park geschlossen ist, kann er nur noch aus der Entfernung betrachtet werden. Foto: isa

Der Drostenhofpark bleibt weiterhin für die Öffentlichkeit geschlossen. Auch die Bemühungen des Bezirksbürgermeisters Peter Bensmann konnten daran nichts ändern. Im Nachgang zur Berichterstattung unserer Zeitung meldet sich nun noch einmal der Eigentümer zu Wort und spricht über die Zukunft des Parks.

„Richtig ist, dass der Bezirksbürgermeister die Hoffnung auf eine baldige Änderung des aktuellen Status Quo stets geschürt hat, ungeachtet des Wunsches meiner Familie, erst einmal Ruhe einkehren zu lassen, um eigene Konzepte für den Drostenhof auszuarbeiten“, äußert sich Benedikt Graf von Merveldt in einem Brief an die Redaktion.

Konzept geht stark an vielen Realitäten vorbei

Zwar habe ihm Bensmann in Zusammenarbeit mit Architekten seiner Bürogemeinschaft ein alternatives Nutzungskonzept vorgestellt. „Aus der Perspektive eines Wohnsitzes geht dieses jedoch stark an vielen Realitäten vorbei.“

Nicht richtig sei die Aussage der SPD, dass der Park seit 100 Jahren öffentlich genutzt wird. „Auch wenn ich vollstes Verständnis dafür habe, dass die Thematik viele Menschen vor Ort interessiert, werde ich mich trotzdem nicht an öffentlichen Debatten über konzeptionelle Überlegungen von Privateigentum beteiligen.“

Für Vereinsveranstaltungen möchte Benedikt Graf von Merveldt den Park aber weiterhin öffnen, stellte er jetzt klar. „Ich bin mir sicher, dass es in Zukunft neben den altbewährten Traditionen wie dem Büschkenanstecken und dem Lambertussingen noch die ein oder andere ,Goldene Brücke’ geben wird, die zum Überschreiten einladen wird.“

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