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Verkehrsdebatte um Kreuzung an der Hiltruper Straße

„Ein Kreisverkehr wurde bereits beantragt“

Münster-Wolbeck

Ratsherr Martin Peitzmeier stellt für die Kreuzung Hiltruper Straße/Petersheide einen Kreisverkehr in Aussicht. Der sie so bereits vor vier Jahren einstimmig beschlossen worden. Priorität hat allerdings aktuell ein anderer Kreisverkehr.

Von Markus Lütkemeyer

Die Rechtsabbiegerspur auf der Hiltruper Straße: Fußgänger müssen sie ohne Unterstützung durch eine Ampel oder einen Zebrastreifen überqueren. Foto: Andreas Hasenkamp

Um die Verkehrssituation an der Hiltruper Straße hat sich eine Debatte entzündet. An der Kreuzung zur Petersheide, wo die Hiltruper Straße rechts in Richtung Hiltrup abbiegt, fehlt jeglicher Schutz für Fußgänger. Sie müssen die Abbiegespur ohne Ampel oder Zebrastreifen überqueren. Anwohner kritisieren, dass dies nicht nur unzeitgemäß sei, sondern auch zunehmend gefährlich. Das Verkehrsaufkommen hat sich nicht zuletzt durch das nahe gelegene neue Wohngebiet auf dem ehemaligen Lancier-Gelände erhöht. Könnte ein Kreisverkehr die Lösung sein?

Nun hat sich der Wolbecker Ratsherr Martin Peitzmeier in die Debatte eingeschaltet. „Ein Kreisverkehr an der Hiltruper Straße wurde bereits vor knapp vier Jahren einstimmig von der Bezirksvertretung Südost beantragt“, sagt er. Und zwar gemeinsam mit zwei weiteren Kreisverkehren in Wolbeck: am Marktplatz und an der Zufahrt zu Eschstraße.

Der Kreisverkehr am Marktplatz ist mittlerweile Realität. Als nächstes soll der Kreisverkehr nahe der Achatius-Kapelle an der Münsterstraße umgesetzt werden – dafür wurde der Kreisverkehr zuletzt aus dem Bebauungsplan für den Ausbau der Eschstraße herausgelöst. Auf diese Weise soll der Kreisverkehr aus den juristischen Kalamitäten rund um den Eschausbau herausgehalten werden.

Und was ist mit dem Kreisverkehr an der Hiltruper Straße im Süden Wolbecks? „Es handelt sich nicht um einen Unfallschwerpunkt, deswegen steht das Projekt in der Prioritätenliste nicht gerade weit vorne“, erläutert Peitzmeier. Ein paar Jahre werde es wohl noch dauern.

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