Wandbild warnt vor Meeresverschmutzung

Einsatz über das Abi hinaus

Münster-Wolbeck

Ein neues Wandbild am Gymnasium Wolbeck warnt vor der zunehmenden Verschmutzung der Weltmeere. Die Ausarbeitung des Kunstwerks war aufgrund der Corona-Krise alles andere als leicht.

Das neue Wandbild vor den Biologieräumen am Gymnasium Wolbeck warnt vor der zunehmenden Verschmutzung der Weltmeere und wurde vom Q2-Kunstkurs gestaltet. Foto: mlü

Der Q2-Kunstkurs verabschiedet sich und hinterlässt dem Gymnasium Wolbeck zum Abschied ein großes Wandbild. Aufgrund der Corona-Pandemie hat sich die Ausarbeitung des Kunstwerks über das gesamte Schuljahr hingezogen. Die acht Schülerinnen haben dabei vollen Einsatz gezeigt: Die letzten Restarbeiten wurden sogar erst nach den Abiturprüfungen vollendet. Schulleiterin Edith Verweyen-Hackmann ist begeistert: „Hat sich ein Abiturjahrgang jemals so positiv verabschiedet?“

Die Idee zu dem Wandbild entstand bereits im Schuljahr 2019/20 aus dem Projekt „Die Zukunft liegt in deiner Hand“ heraus, welches von der Schülervertretung initiiert wurde. Im anschließenden Unterricht wurde daraufhin überlegt, wie man durch eine künstlerische Gestaltung die Thematik der Umweltverschmutzung als Erinnerungshilfe im Schulgebäude langfristig darstellen könnte. Neben vielen skizzierten Ideen hat sich der gesamte Kurs auf die Gestaltung des Wandbildes geeinigt. Überschrieben ist das Wandbild mit dem Wortspiel „Weniger Plastik ist Meer“.

Unterstützung durch den Förderverein

Toni Müller, Elisa Fischer, Amelie Janzing, Jule Schmedding, Julia Nagelschmidt, Charlotte Fröning, Yeliz Baysal und Kopiga Raykumar haben sich trotz des ernstes Themas dafür entschieden, kein absolut hoffnungsloses Bild zu malen. Ein warmer Blauton und ein lebendiges Korallenriff dominieren das Motiv.

Nur in der Mitte bricht als drohendes Unheil der Plastikmüll in die Unterwasserwelt herein. Kunstlehrerin Jutta Everwin lobt die perspektivische Darstellung. Der Fluchtpunkt wurde so gewählt, dass auch jüngere Schülerinnen und Schüler etwas von dem 3D-Effekt haben.

Der Förderverein des Wolbecker Gymnasiums hat das Projekt unterstützt und die nötigen Farben gesponsert. Matthias Deppenkemper ist von dem Ergebnis überzeugt: „Die Kinder und Jugendlichen verbringen fast ein Drittel ihres Tages in der Schule – da finden wir als Förderverein es wichtig, dass dieses Umfeld ansprechend und anregend gestaltet wird.“

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