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 Ausbauplanung Eschstraße

FDP kritisiert: „Verkehrspolitik mit der Brechstange“

Münster-Wolbeck

„Der Planungsstopp ist nicht nur aus verkehrspolitischer Sicht, sondern auch aus ökologischer Perspektive falsch“, kommentiert die FDP den Vorstoß der SPD, den Ausbau der Eschstraße abzusagen.

Der FDP-Bezirksvertreter Tim Thier ist weiterhin für den Ausbau der Eschstraße. Foto: Maren Kuiter

Mit Kopfschütteln reagiert die FDP-Fraktion auf die nun veröffentliche Position der SPD, die Planungen für den Ausbau der Eschstraße in Wolbeck abbrechen zu wollen. „Verkehrspolitik mit der Brechstange funktioniert auch in Wolbeck nicht“, so der in Wolbeck wohnende Ratsherr Jörg Berens.

„Der Planungsstopp ist nicht nur aus verkehrspolitischer Sicht, sondern auch aus ökologischer Perspektive falsch.“ Statt bisher 2,5 Kilometer aus dem Wohngebiet Wolbeck-Nord bis zu den Verbrauchermärkten an der Hiltruper Straße, würde eine Sperrung des Ortskerns einen Umweg von sechs Kilometern bedeuten.

„Jeder gefahrene Umweg mit dem Auto bedeutet auch unnötigen Ausstoß von CO2. Des Weiteren führe die erhöhte Verkehrsbelastung im Ortskern dazu, dass die Luftqualität in diesem Bereich sich verschlechtert. Deswegen sei der Ausbau der Eschstraße im Vergleich zu den Alternativen „auch als Klimaschutzmaßnahme anzusehen“ und würde zugleich die Ortskerngestaltung ermöglichen, ergänzt der FDP-Bezirksvertreter Tim Thier.

„Statt eine Mindermeinung im Ort mehrheitsfähig zu machen“, wünscht sich die FDP-Ratsfraktion eine moderate Lösung, „statt aktionistische und ideologische Schnellschüsse“.

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