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Der Natur auf der Spur

Forschercamp am Heiligen Meer

Münster-Wolbeck

Die graue Theorie in der Praxis erproben, das konnten Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Wolbeck: Sie nahmen an einem Mint-Camp am Großen Heiligen Meer in Hopsten teil und führten beispielsweise Gewässeranalysen durch.

Unter der Leitung von Dr. Carsten Trappmann (Mitte) forschten insgesamt 20 Schülerinnen und Schüler am Großen Heiligen Meer in Hopsten – darunter auch zwei Wolbeckerinnen. Foto: Gymnasium Wolbeck

Die Außenstelle des LWL-Museums für Naturkunde am „Heiligen Meer“ in Hopsten war Gastgeber für ein MINT-Schüler-Camp. 20 Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 14 und 16 Jahren aus ganz NRW konnten das Naturschutzgebiet besser kennenlernen. Mit dabei waren auch Schülerinnen aus Wolbeck.

Kursleiter Dr. Carsten Trappmann brachte die Besonderheiten des Raumes fachkundig näher: Pflanzen- und Tierbestimmung im Naturschutzgebiet wurden selbstständig durchgeführt. Am Beispiel der Muffelschnucke wurde aufgezeigt, wie gezielte Züchtungen dazu beitragen, die Heide als Kulturlandschaft zu erhalten.

Darüber hinaus standen umfangreiche Gewässeranalysen auf dem Programm. So wurden etwa Wasserproben des Heiligen Meeres aus verschiedenen Gewässertiefen zunächst gewonnen und dann im Labor mikroskopisch untersucht.

„Wir sind froh, dass wir mitgemacht haben und freuen uns schon auf das nächste Camp, bei dem wir hoffentlich genauso viele tolle Eindrücke sammeln können“ kommentierten zwei Schülerinnen vom Gymnasium Wolbeck das Wochenende.

In Kooperation mit dem Bildungswerk der Nordrhein-Westfälischen Wirtschaft richtete die MINT-EC Schule nun zum vierten Mal ein derartiges Schüler-Camp aus, um Schülerinnen und Schülern naturwissenschaftliche Fragestellungen in ihren konkreten Anwendungen näher zu bringen.

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