Vorstellung der Junior-Coach-Ausbildung

Gymnasium kooperiert mit DFB

Münster-Wolbeck

Ganz schnell fanden sich 17 Schüler. Sie erhalten zurzeit eine besondere Ausbildung in Kooperation mit dem DFB

Andreas Hasenkamp

. Foto: nh

Schulleiterin Edith Verweyen-Hackmann, Sportlehrer Horst Burkötter, beteiligte Schülerinnen und Schüler sowie DFB-Trainer Janis Hohenhövel haben am Freitag das Projekt „DFB-Junior-Coach-Ausbildung“ vorgestellt, in dessen Rahmen gerade die ersten Schüler des Gymnasiums Wolbeck in Kooperation mit dem DFB ausgebildet werden. Damit gehört das hiesige Gymnasium zu einer von rund 200 Schulen, an denen Jugendliche dieses Angebot nutzen können.

Gute Trainer zu finden war immer schwierig, erst recht im Ehrenamt. So sieht es auch Burkötter, der selbst etwa 40 Jahre mit dem Fußballverein VfL Wolbeck hinter sich hat, und so sehen es Ralf Deipenwisch und Bernd Fischer aus dem Vorstand des VfL sowie Ralf Schomaker, Vorsitzender der Elternpflegschaft. Sie hatten das Angebot des Deutschen Fußballbunds aufgegriffen und stießen bei der Leiterin des Gymnasiums auf offene Ohren – „das gehört zu unserem Bildungsauftrag“, sagte Edith Verweyen-Hackmann. Ganz schnell hätten sich 17 Schüler gemeldet.

Schüler wollen Umgang mit Kinder lernen

Von den Schülern hatten einige bereits Trainer-Erfahrung, so Elisa Fischer, Jana Deipenwisch und Toni Müller. Alle drei sind oder waren Trainer, zwei von ihnen beim VfL. Die drei Schüler wollten mehr darüber lernen, mit Kindern im Training umzugehen, und vielleicht die Lizenz erwerben – da sei diese Ausbildung „ein Türöffner“. „Trainer wollte ich immer schon werden“, sagt Luc Dehn, und sah hier eine Chance. Im Januar ging es los, am Samstag nach ZiBoMo ist Schluss.

40 Lerneinheiten

Wer die 40 Lerneinheiten absolviert, braucht nur noch eine Kurzfassung des üblichen Trainerlehrgang beim Landes-Fußballbund, um die C-Lizenz zu erwerben. An diesem Freitag stand für die Gruppe Dribbling- und Schusstraining an – und sich in die Lage der Kinder zu versetzen.

Den Lehrgang in Wolbeck leitet Janis Hohenhövel, heimisch beim FC Gievenbeck. Den Rahmen der Schule findet er ideal. Einige Unterrichtsstunden waren erforderlich, auch am schulfreien Samstag – auch Burkötter war dann außerhalb der Dienstzeit gefragt. Für ihn kein Thema, denn, sagt er, „die Schüler stehen voll dahinter“. Hohenhövel bedankte sich ausdrücklich bei der Fachschaft Sport für das Entgegenkommen. Die Unterstützung durch die Schule sei „wesentlich entscheidend“, hier sei es „perfekt organisiert“.

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