Grundschulerweiterungen

Jetzt soll es konkret werden

Münster-Wolbeck

Vor rund drei Jahren wurde die Erweiterung der Nikolaischule beschlossen. Bei der Umsetzung dieser Pläne stieß die Stadtverwaltung auf Hürden. In den kommenden zwei Wochen will das Schulamt sich auf eine Strategie festlegen.

Die Nikolaischule, hier die Rückansicht der Turnhalle, soll für etwa 5,7 Millionen Euro zur Dreizügigkeit ausgebaut werden. Foto: mlü

Der Wolbecker Grundschullandschaft stehen wegweisende Veränderungen bevor. Sowohl die Nikolaischule als auch die noch vergleichsweise junge Grundschule Wolbeck-Nord sollen erweitert werden. Hintergrund ist die Bevölkerungsentwicklung. In den kommenden zwei Wochen will das Schulamt der Stadt Münster nun seine Überlegungen konkretisieren.

Das erläuterte Amtsleiter Klaus Ehling auf Anfrage unserer Zeitung. Dreh- und Angelpunkt sind dabei die baulogistischen Probleme an der Nikolaischule. Die Grundschule soll für etwa 5,7 Millionen Euro zur Dreizügigkeit ausgebaut werden. Auch die Option einer baulichen Erweiterung zur Vierzügigkeit in einem zweiten Bauabschnitt für etwa 3,4 Millionen Euro und der Bau einer zusätzlichen Einfachsporthalle für 3,1 Millionen Euro wurde 2018 beschlossen. „Baulich ist das auch gut machbar“, so Ehling, „in der Praxis stoßen wir allerdings auf Hürden.“

Insbesondere ist ungeklärt, über welchen Weg die Baufahrzeuge die Baustelle an der Nikolaischule überhaupt erreichen könnten und wie der Schulbetrieb bei so einer umfassenden Erweiterung weitergehen kann.

Die Grundschule Wolbeck-Nord soll um ein zusätzliches Stockwerk in die Höhe erweitert werden. Dass schon so schnell nach Eröffnung der neuen Grundschule auf diese Option zurückgegriffen werden muss, hatte für Aufsehen und Kritik gesorgt.

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