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Vor fast 200 Jahren kam es im Wigbold zu den Wirren von Wolbeck

Kirchenbänke und der „Wilde Kerl“

Münster-wolbeck

Kaum vorstellbar, aber früher wurden Kirchenbänke vom Kirchenvorstand im Wirtshaus an bestimmte Gruppen zur Benutzung vergeben. Kein Wunder, dass dies manchmal zu Streit führte. Besonders skurril ging es in Wolbeck zu: Dort ließ ein Pfarrer, der mit dem Beschluss des Kirchenvorstands nicht einverstanden war, die Orgeltribüne mit einem Eisentor zusperren. Doch der Kirchenvorstand wusste sich zu helfen.

Iris Sauer-Waltermann

Bernhard Karrengarn (v.l.) und Josef Leifert vom Heimatverein sitzen mit dem Schmeken-Buch vor dem Aufgang zur Orgel Foto: isa

Nicht immer herrschte Eintracht zwischen dem Wolbecker Pfarrer, der Gemeinde und den Bruderschaften. Im Gegenteil: Vor fast 200 Jahren begannen die „Wirren in Wolbeck“ – sprich: Die drei Parteien kreuzten über Jahrzehnte die Klingen. Und der Streit gipfelte in skurrilen Situationen.

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