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„Wolbecker Schaufenster in A.k.t.ion“

Künstler stehen Interessierten Rede und Antwort

Münster-Wolbeck

Kunst im Schaufenster, das ist die Intention bei „Wolbecker Schaufenster in A.k.t.ion“. Dort stellen sich die Künstler den Fragen Interessierter. Und die sind vielfältig.

Von Andreas Hasenkamp

Joachim Buchmann mit Charakter-Porträts von Katz und Hund bei „Hunter“. Foto: Andreas Hasenkamp

Nicht viel los ist in den Wolbecker Straßen in den Sommerferien. Am Donnerstag sah man dennoch einige Passanten mit gelben Faltblättern in der Hand von Schaufenster zu Schaufenster ziehen. Vor denen standen Künstler der Aktion „Wolbecker Schaufenster in A.k.t.ion“. Nicht überall kam jemand gezielt vorbei, so an der Hiltruper Straße bei Peter Ismer beim Fachgeschäft für Raumgestaltung. Joachim Buchmann vor einem Fenster von „Hunter“ sprach einfach mal Passanten an. Besser lief es im Ortskern, etwa bei Ute Lilei-Dorn.

Buchmanns Porträts, geschaffen teils mit Pastell, teils Kohle zeigen Hunde und eine Katze – seine Katze „Emil“. Dort ließ sich über Charaktere von Vier- und Vorlieben von Zweibeinern sinnieren.

Ton, Metallfäden und Gold

Ismer zeigte seine Ideen zu Eindrücken unter anderem aus einem Wald zwischen Stralsund und Rostock und zu einem Baum. Dabei las er entspannt in einem Buch „Kunst sehen“. Lilei-Dorn, zu Gast bei der Aktion von „Angelmodder Künstler Treffs“ und Gewerbeverein, berichtete, dass die Besucher nicht zuletzt nach dem „Wie“ ihrer Werke aus Ton, feinsten Metallfäden und Gold gefragt hätten. „Wie geht das?“ Manches warf Rätsel auf, wenn man näher hinschaute. Lilei-Dorn beantwortete manches, nicht alles: „Betriebsgeheimnis.“ Elke Bodin konnte viele Fragen zu ihren Familien-Bildnissen am „Buchfink“ beantworten, von der Technik bis zu ihrem Bezug zu den abgebildeten Menschen.

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