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Sandra Beer und Rainer Wagner leiten den Ortsverein

Neue Doppelspitze bei der SPD Wolbeck

Münster-Wolbeck

Die Wolbecker SPD hat sich neu sortiert. Die seit drei Jahren bestehende Doppelspitze soll in neuer Besetzung fortgeführt werden. Der Ortsverein will Druck bei der Wolbecker Ortsdurchfahrt und dem Müllproblem an der Hiltruper Straße machen.

Der frisch gewählte Vorstand der SDP Wolbeck – die Wolbecker Ratsfrau Sandra Beer (3.v.l.) und der bisherige Co-Vorsitzende Rainer Wagner (5.v.l.) teilen sich die Arbeit des Vorsitzes. Foto: SPD Wolbeck

Am vergangenen Mittwoch traf sich die SPD Wolbeck in der Gaststätte Kiepe zur Mitgliederversammlung für die normalerweise alle zwei Jahre anstehenden Vorstandswahlen. Aufgrund der Corona-Pandemie war der alte Vorstand drei Jahre im Amt, nun konnten die Wahlen wieder in der Öffentlichkeit stattfinden.

Der Co-Vorsitzende Rainer Wagner dankte dabei den Vorstandsmitgliedern für die geleistete Arbeit. Vier Wahlkämpfe mussten geführt werden. „Das bedeutete eine erhebliche Mehrarbeit durch Veranstaltungen, Wahlstände und Hausbesuche“, so die Pressemitteilung. Auch die notwendige Umstellung auf Videokonferenzen habe eine erhebliche Herausforderung dargestellt.

Die Wolbecker SPD habe Themenschwerpunkte bei der geplanten Reaktivierung der WLE, der Müllproblematik an der Hiltruper Straße, zur Ortsdurchfahrt und Eschstraße sowie der Schließung des Drostenhofparks für die Öffentlichkeit gesetzt.

„Die seit drei Jahren bestehende Doppelspitze war ein erfolgreicher Versuch und soll nun fortgesetzt werden“, schreibt die SPD Wolbeck. Gewählt wurden einstimmig die Wolbecker Ratsfrau Sandra Beer und der bisherige Co-Vorsitzende Rainer Wagner. Sie werden sich die Arbeit im Ortsverein in den nächsten zwei Jahren aufteilen.

Unterstützt werden sie dabei durch zwei stellvertretende Vorsitzende, Tamara Bormann und Kurt Pölling, die Kassiererin Ulrike Pölling, den Schriftführer Martin Seibüchler sowie die sechs Beisitzer Monika Seibüchler, Friedhelm Hoppe, Josef Geller, Marc Schubert, Wolfgang Echelmeyer und Tom Kircher.

„In Zukunft will die SPD Wolbeck weiter dafür kämpfen, dass in die unendliche Geschichte der Ortsdurchfahrt endlich entscheidend Bewegung kommt“, heißt es in der Pressemitteilung. „Neue Verhältnisse im Rat der Stadt Münster könnten dafür sorgen, dass der Autoverkehr im Ortskern weiter zurückgedrängt wird.“

Weiterhin will man sich verstärkt bemühen, die Wiederinbetriebnahme der WLE zu unterstützen. In Zeiten des Klimawandels gebe es zu der vorgesehenen Eisenbahn keine Alternative, so dass die Fertigstellung 2025 als ehrgeiziges Ziel erreicht werden sollte.

Die SPD zeigt sich besorgt über die niedrige Wahlbeteiligung bei der Landtagswahl: „Menschen, vor allem auch jüngere Jahrgänge, für politische Prozesse zu gewinnen, ist eine zukünftige Aufgabe für viele gesellschaftliche Gruppierungen.“

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