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Der erste von Wolbecker Vereinen organisierte Nikolausmarkt wurde gut angenommen

Popcorn, Glühwein, Tannenbaum

Münster-Wolbeck

Gut angenommen wurde am Sonntag der erste Wolbecker „Nikolausmarkt“. Vereine hatten den Rahmen für gesellige Begegnung

Andreas Hasenkamp

Leute treffen, Wärmendes trinken und essen, ein paar Geschenke finden: Beim Nikolausmarkt der Wolbecker Vereine kam jeder auf seine Kosten. Foto: anh

auf die Beine gestellt, ob drinnen im Achatius-Haus oder an etlichen Ständen und Sitzgelegenheiten unter Pagodenzelten oder ganz im Freien. Spät aber nicht zu spät hatte Petrus ein Einsehen und gönnte Wolbeck etwas Sonnenschein.

Die Pfadfinder boten Stockbrot an, und im warmen Achatius-Haus empfing die Gäste ein Popcorn-Stand, betrieben von Eltern des Kindergartens St. Nikolaus. Mit einer Popcorn-Tüte in der Hand konnten es sich die Kinder auf dem roten Sofa im Foyer gemütlich machen. Sie blickten auf den Stand von Unicef und einen mit verschiedenen Marmeladen-Sorten, allesamt nett verpackt.

An einem großen Tannenbaum standen Messdienerleiter der Gemeinde St. Nikolaus Münster wie Maike Hamsen, Albert Löwe und Marieke Hinkelmann und nahmen Sterne unterschiedlicher Art entgegen, um sie in die Zweige zu hängen. Gebastelt hatten die Sterne Kinder aus dem Kindergarten St. Nikolaus und der Grundschule. Dafür gab es jeweils einen kleinen Schoko-Nikolaus, und der Schmuck wuchs und wuchs.

Das zumeist wärmende Essenangebot war vielfältig: äußerst knusprige Reibekuchen bei der Feuerwehr („die kann man zu Hause gar nicht machen“), Sauerkrautsuppe bei der Frauengemeinschaft kfd, Würstchen und Pommes am Gemeinschaftsstand von VfL Wolbeck und Karnevalsgesellschaft ZiBoMo, Waffeln beim Ökumenischen Eine-Welt-Kreis (ÖWK). Zudem gab es ein kühles Bier am Stand der St. Achatius-Nikolai-Bruderschaft nicht weit vom Glühwein-Stand.

Noch mehr Wärme herrschte im Saal des Achatius-Hauses zu Glühweinschnitte und Omas Kaffeekuchen. Die Kinderbischöfin Helena kam vorbei, um den Markt zu eröffnen, und später war der „Nikolaus“ in Gestalt des Hippenmajors angekündigt.

Am Stand des TV Wolbeck verschenkten Aktive Plätzchen. Dafür konnte man einen Obolus in ein Sparschwein werfen, mit dem das Achatius-Haus und der ÖWK unterstützt wird. Mehrfach wurde zum Klang von Geige, Akkordeon und Gitarre gesungen, etwa „Es ist für uns eine Zeit angekommen“.

„Einfach so“ verschenkt wurden kleine Kunstwerke aus Keksen, Dominosteinen, Schokolade, Lakritz und Zuckerguss: Eine Gruppe von 20 Flüchtlingen – Kinder und Frauen aus Syrien, dem Irak und Ägypten – hatte am Donnerstag mit Irmgard Alkemeier und Manuela Willenborg im Pfarrheim gebastelt und wollte die Sachen auf dem Nikolausmarkt verschenken: „Wir möchten uns bei Ihnen ganz herzlich mit einer kleinen gebastelten Süßigkeit bedanken“, heißt es in dem Text, den die Frauen mit Alkemeier erarbeitet hatten: „Wir freuen uns, dass wir in Wolbeck in Sicherheit und mit netten neuen Nachbarn leben dürfen.“

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