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SPD-Ratsfraktion spricht sich für Fünfzügigkeit des Gymnasiums Wolbeck aus

Raumnot am Schulzentrum „nicht zuzumuten“

Münster-Wolbeck

Die Sorge bedrückt Eltern, Schülerschaft und Lehrerkollegium gleichermaßen: Seit vielen Jahren herrscht Raummangel am Schulzentrum Wolbeck. Zu dem Thema, mit dem sich der Rat der Stadt in seiner letzten Sitzung des Jahres am heutigen Mittwoch (11. Dezember) beschäftigt, will sich die SPD-Fraktion klar positionieren: Für das Gymnasium Wolbeck sollen fünf Eingangsklassen festgeschrieben werden, fordern die Sozialdemokraten. Nur dann würde das Raumangebot nämlich durch neue, in fester Bauweise errichtete Klassenräume erhöht. Die entsprechende Finanzierung solle gesichert werden.

wn

Zum Hintergrund: Dass im Schulzentrum Räume, besonders für Sozialarbeiter, Elterngespräche und Differenzierungsunterricht fehlen, ist unbestritten. Um Abhilfe zu schaffen, sollen nach jetzigen Plänen weitere Container errichtet werden, da man die Entwicklung der Schülerzahlen am Gymnasiums nicht absehen könne.

Dagegen argumentiert die SPD, dass „ursprünglich nur temporär aufgestellte Containerlösungen an der Hauptschule inzwischen fast zwanzig Jahre stehen“. Diese Situation sei „weiteren Schüler-Generationen nicht zuzumuten“. Daher solle die Erweiterung nicht aufgeschoben, sondern unverzüglich umgesetzt werden.

Bisher ist das Gymnasium auf 4,5 Züge festgelegt, die Bezirksregierung drängt jedoch darauf, künftig nur noch „ganze“ Züge anzugegeben. Sofern das Gymnasium auf fünf Züge festlegt wird, müssten auch die baulichen Voraussetzungen dafür geschaffen werden. Eine künftige Fünfzügigkeit sei jedoch nicht sichergestellt, da man die Anziehungskraft eines möglichen weiteren Gymnasiums in Gremmendorf mit einbeziehen müsse, argumentierte zuletzt auch die BV-Südost mit knapper Mehrheit. Die Lösung der SPD-Ratsfraktion für diese Unwägbarkeit: „Eine Erweiterung der Eingangsklassen beim Gymnasium Wolbeck auf fünf Klassen erfolgt befristet bis zur Schaffung eines neuen Gymnasiums in Gremmendorf.“

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