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Versammlung des Heimatvereins Wolbeck

„So eine Mannschaft zu haben, das stärkt den Rücken“

Münster-Wolbeck

Der Heimatverein Wolbeck hat es, wie so viele andere Vereine, nicht leicht in der Corona-Zeit. Dennoch zog man jetzt ein positives Fazit der vergangenen Monate.

Von Helga Kretzschmar

Der neue Vorstand des Heimatvereins Wolbeck. Das neue Jahresprogramm wird demnächst an die Mitglieder verschickt. Foto: hk

Leicht hatte es der Wolbecker Heimatverein nicht, all seine geplanten Veranstaltungen in Coronazeiten durchzuführen. Und dennoch konnten die Heimatfreunde eine Herbstwanderung zum Hof Markfort antreten und die Freckenhorster Nachbarn näher kennenlernen, resümierte Schriftführerin Edith Schmidt in ihrem Zweijahresrückblick während der Mitgliederversammlung bei Sültemeyer.

Josef Leifert hatte dank seiner Postkarten- und Fotosammlung sowie redaktionellen Mitarbeit wieder einen Wolbeck-Kalender 2022 mit dem Thema „Historische Gaststätten“ herausgebracht, der für 19 Euro in den bekannten Kunst- und Buchläden zu erwerben ist. Von den 19 Gaststätten sind heute lediglich zwei erhalten geblieben. Für die „Plattkuerer“ gibt es „en Blatt Platt to’t Metniehmen“ am ehemaligen i-P­unkt an der Münsterstraße.

Wieder- und Neuwahlen

An die verstorbenen Vorstandsmitglieder Gaby Mittrup und Bernhard Roer, die sich mit ihren Fähigkeiten stets eingebracht hätten, erinnerte der Vorsitzende Bernhard Karrengarn. Aus dem Vorstand verabschiedete er Marlies Gnegel, die sich mehr als zwölf Jahre eingebracht hatte und durch „dick und dünn“ gegangen war.

Der stellvertretende Vorsitzende Alfons Gernholt wurde einstimmig wiedergewählt. Zur Wiederwahl standen auch Edith Stein und Andreas Schwegmann, die die Wahl annahmen. Zweiter Kassenprüfer ist nun Dietmar Steinberg. Hinzugekommen sind mit Werner Reisener, Michael Wortmann und Franz-Georg Bolwin drei neue Beisitzer. Die Beisitzer Marlies Langkamp, Josef Leifert, Egon Becklas und Dieter Beitelhoff stehen weiterhin dem Vorstand mit Rat und Tat zur Seite.

So eine Mannschaft zu haben, „das stärkt den Rücken“, so Karrengarn. Er schlug angesichts der zunehmenden und spezifizierten Arbeit innerhalb des Heimatvereins vor, drei Arbeitskreise zu bilden. Das neue Jahresprogramm werde mit der Neujahrspost verschickt werden.

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