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Jetzt wurde der neue Fußballplatz auch offiziell eingeweiht

Steiniger Weg zum glatten Rasen

Münster-Wolbeck

Schon seit November 2016 erfreut der Platz die Herzen vieler Kicker. Gleichmäßig glatt, ohne den Ball irritierende Hügel und tückische Löcher. Der der Weg zum neuem Großspielfeld war lang und steinig – er wurde dank breiter Unterstützung bewältigt.

Andreas Hasenkamp

Am Ende eines langen Weges: Der Vorsitzende des VfL, Ralf Deipenwisch (l.), mit Diakon Johannes Gröger. Klaus Glatzel (r. oben) war eine Treibkraft, die das Thema „Kunstrasenplatz“ in Münster öffentlichkeitswirksam auf die Tagesordnung brachte. Während Sachverständige noch den Rasen prüfen, wohnen Offizielle schon der Einweihung des Kunstrasens bei, unter ihnen Norbert Reisener (r. unten). Foto: anh

Der Diakon legt erst einen Schal des VfL Wolbeck um, tauscht ihn dann um gegen Stola und Weihwasser: Johannes Gröger segnete am Donnerstag bei einem großen Festakt den neuen Kunstrasenplatz auf dem Gelände der Bezirkssportanlage Südost.

Ein Zelt hat der VfL eigens aufgebaut für etliche Dutzend Gäste: Oberbürgermeister Markus Lewe, Sportdezernentin Cornelia Wilkens, Sportamtsleiter Michael Willnath. Ute Huhtasaari, die stellvertretende Vorsitzende des TV Wolbeck und dessen Sportwartin Dagmar Hoffmann haben schon vorweg einen Sack Bälle überreicht. Ein großer Teil der Bezirksvertreter ist erschienen, von CDU, SPD und FDP, dazu Georg Berding, der Vorsitzende des TuS Hiltrup, mehrere ehemalige Vorsitzende des VfL. Unter ihnen Caspar Hessel, der einen Leserbrief von Klaus Glatzel zum Anlass nahm, diesen für die Mühen zu gewinnen und sich auch selbst reaktivierte.

Glatzel trug das Anliegen des wachsenden Stadtteils Wolbeck auf den Prinzipalmarkt; der VfL schaffte es, das Thema auf der Tagesordnung zu halten. Daran erinnerte der aktuelle VfL-Vorsitzende Ralf Deipenwisch ebenso wie an den erfolgreichen Ansatz, aus dem Verein einen Mitmachverein zu machen, Arbeitspakete zu schnüren und auf viele Schultern zu verteilen.

Breit war die Unterstützung: Zuerst machte die Übernahme des Trikot-Budgets durch die Vereinigte Volksbank Platz im Budget, einige große Spenden ungenannter Gönner („ich weiß gar nicht, warum“) kamen herein und ganz viele kleine. Mancher verewigte sich auf der neu geschaffenen Sponsoren-Tafel am Eingang zur Sportanlage. Deipenwisch dankte auch für „die Rückendeckung der Politik“.

Die Sieger des Luftballon-Wettbewerbs vom Spatenstich für den Kunstrasten-Bau stifteten ihren Gewinn: Er soll nun einigen bedürftigen Kindern die Teilnahme am Fußball-Camp des VfL ermöglichen.

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