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Führungswechsel bei Wohn- und Stadtbau

Stefan Wismann wird neuer Chef

Münster

Die Nachfolge auf dem Chefsessel des städtischen Wohnungsunternehmens Wohn- und Stadtbau ist geklärt. Diesmal wählte die Stadt eine interne Personallösung. Der Neue kennt das Unternehmen seit Jahrzehnten.

Von Klaus Baumeister

Stefan Wismann wird neuer Geschäftsführer der Wohn- und Stadtbau. Foto: kb

Stefan Wismann wird neuer Geschäftsführer des städtischen Wohnungsunternehmens Wohn- und Stadtbau. Das hat der Rat der Stadt Münster am Mittwochabend im nichtöffentlichen Teil der Sitzung entschieden. Zuvor hatte sich auch bereits der Aufsichtsrat der Wohn- und Stadtbau für Wismann ausgesprochen.

Der 56-jährige Bauingenieur wird Nachfolger von Dr. Christian Jaeger, der Ende Mai Münster verlässt und Chef eines großen Wohnungsunternehmens in Bremen wird. Jaeger war erst 2018 nach Münster gekommen.

Mit Wismann hat sich die Stadt Münster praktisch für die interne Lösung entschieden. Wismann arbeitet seit dem Oktober 2000 bei der Wohn- und Stadtbau und leitet dort die Bauabteilung, die derzeit mit Bauaufträgen regelrecht eingedeckt ist. Nach der Pensionierung des langjährigen Geschäftsführers Klemens Nottenkemper wurde der Job an der Spitze der Wohn- und Stadtbau gleich zwei Mal an Bewerber vergeben, die nur jeweils einige Jahre blieben. Das gilt für Jaeger wie auch für dessen Vorgängerin Sandra Wehrmann.

Freudestrahlend nach der Wahl

„Ja, ich glaube, man hat in gewisser Weise auch meine Treue zum Unternehmen belohnt“, sagte Wismann freudestrahlend nach seiner Geschäftsführer-Wahl am Abend in der Halle Münsterland. Er sei auf jeden Fall fest entschlossen, „zehn Jahre Schaffenskraft“ in den Dienst der Wohn- und Stadtbau zu stellen.

Aktuell stemmt die Wohn- und Stadtbau gleich mehrere Großprojekte, wobei der Bau von 750 Wohnungen auf dem Gelände der ehemalige Gremmendorfer York-Kaserne alles andere in den Schatte stellt. Aber auch die Bauvorhaben in Gievenbeck und Hiltrup sind sehr groß. „Es ist heftig, was sich im Moment tut, aber das macht auch den Reiz aus“, erklärte Wismann nach der der Sitzung im Gespräch mit unserer Zeitung.

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