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Münsteraner demonstrieren in Düsseldorf

Streik: Uniklinik und Schulen spüren Auswirkungen

Münster

Der Streik im öffentlichen Dienst hat am Donnerstag Auswirkungen auf Schulen und Uniklinik. Beschäftigte aus Münster brachen am Vormittag zur Verdi-Großdemonstration nach Düsseldorf auf.

Martin Kalitschke

Auch aus Münster nahmen Arbeitnehmer an der Verdi-Großdemonstration in Düsseldorf teil. Foto: dpa

Der Warnstreik im öffentlichen Dienst ist am Donnerstagvormittag in die nächste Runde gegangen. 135 tarifbeschäftigte Lehrkräfte sind nach Düsseldorf gefahren, um an einer Großdemonstration teilzunehmen. An etlichen Schulen in Münster endete der Unterricht vorzeitig. Auch am Uniklinikum gab es Arbeitsniederlegungen.

Von Münster aus brachen am Vormittag mit drei Bussen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) 135 tarifbeschäftigte Lehrkräfte zur Großdemonstration in die Landeshauptstadt Düsseldorf auf. Zahlreiche weitere Lehrer aus der Region hatten sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Pkw auf den Weg gemacht, sodass sich etwa 250 Lehrkräfte aus dem Münsterland am Streik beteiligt haben, wie die GEW berichtet.

Die angestellten Lehrkräfte streiken für gerechte Entgeltordnung im Rahmen des Tarifvertrags, der die Gehaltsschere zwischen Angestellten und Beamten schließen soll. Zudem streiken die Tarifbeschäftigten für 5,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt.

Arbeitsniederlegungen gab es auch am Uniklinikum. Eine Sprecherin berichtete am Mittag, dass fünf der 36 Operationssäle nicht betrieben werden konnten, 20 Operationen wurden verschoben. Insgesamt 75 Mitarbeiter seien am Morgen mit einem Bus zur Großdemonstration in Düsseldorf aufgebrochen.

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