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Wettbewerb zur Förderung der Gründungskultur

Studierende treten beim „Hackathon“ an

Münster

Der Wettbewerb „Hackathon“ möchte gute Gründungsideen von Studierenden der Universität fördern. Jett traten 40 Teams gegeneinander an.

40 Teams nahmen am ersten „WWU Hackathon“ teil. Copyright:REACH - Thomas Mohn. Foto: Thomas Mohn WWU

Vom Zustand der Wälder über eine automatisierte Bewertung von Webseiten bis zur Raster-Elektronen-Mikroskopie: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des ersten „WWU Hackathon“ der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster bearbeiteten vielfältige Themen. Ihre Ideen sollen eine Basis für künftige Gründungsvorhaben bilden, heißt es in einer Pressemitteilung. Drei der acht Teams überzeugten die Jury besonders und erhielten Preisgelder von insgesamt 6000 Euro.

In Teams von vier bis sechs Personen arbeiteten die 40 Teilnehmer – Studierende und Nachwuchswissenschaftler aus so unterschiedlichen Fachrichtungen wie Medizin, Sozialwissenschaften oder Wirtschaftsinformatik – an ihren Gründungsideen. In den Räumen des „Reach Euregio Start-up Centers“ hatten sie das gesamte Wochenende dafür Zeit. Der erste Platz und das damit verbundene Preisgeld von 3000 Euro ging an das Team „ForSure“. Dessen Mitglieder möchten mit ihrer Idee den Zustand der Wälder besser im Auge behalten. Ihr Konzept umfasst den Prozess von der Sensorik bis hin zur mobilen App. Es soll dazu beitragen, Schädlingsbefall und die Gefahr von Waldbränden frühzeitig zu erkennen.

Bewertung von Webseiten mithilfe von KI

Der mit 2000 Euro dotierte zweite Platz ging an Team „Cubisite“. Das interdisziplinär besetzte Team nutzt Forschungsdaten aus der Psychologie, um Webseiten mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) zu bewerten.

Über den mit 1000 Euro dotierten dritten Platz freute sich das Team von „NanoXperts“. Die Teammitglieder entwickelten eine Anwendung von Raster-Elektronen-Mikroskopie aus der pharmazeutischen Forschung zu einem Geschäftsmodell weiter.

Seit 2019 unterstützt das Reach Euregio Start-up Center Gründungsinteressierte in der deutsch-niederländischen Grenzregion bei der Umsetzung ihrer Vorhaben. Durch strukturierte Programme trägt das Hochschul-Start-up-Center an der WWU dazu bei, den Transfer wissenschaftlicher Ideen in die Unternehmenspraxis voranzutreiben. Es fördert Gründungsaktivitäten an WWU und FH.

Bei dem „WWU Hackathon“ handelt es sich um einen Beitrag zum Wettbewerb „Reach for Ideas“ zur Weiterentwicklung der Gründungskultur an der Universität Münster.

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