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Nach Festnahme

Taschendiebe greifen Bundespolizisten an

Münster

Eine 43-jährige Frau hat am Hauptbahnhof Münster Taschendiebe daran gehindert, ihr Portemonnaie zu stehlen. Doch zwei der drei Täter bescherten der Bundespolizei viel Arbeit: Sie leisteten Widerstand und griffen die Beamten an.

Am Hauptbahnhof Münster wurden drei Taschendiebe festgenommen. Zwei leisteten Widerstand gegen die Beamten. Foto: Colourbox.de

Eine 43-jährige Frau hat am Dienstagnachmittag am Hauptbahnhof Münster bemerkt, wie jemand in ihre Handtasche griff. Laut Mitteilung der Bundespolizei zog sie ihre Tasche weg und verhinderte damit wohl den Diebstahl ihres Portemonnaies.

Die Drensteinfurterin informierte die DB-Sicherheit über den versuchten Diebstahl. Zusammen mit einer privatreisenden Polizeibeamtin konnten drei Tatverdächtige bis zum Eintreffen der Bundespolizei auf einem Bahnsteig festgehalten werden.

Polizisten angegriffen und bespuckt

Zwei von ihnen verhielten sich nach Angaben der Bundespolizei bei ihrer Festnahme sehr aggressiv. Die Männer, beide 23 Jahre alt "leisteten massiven Widerstand und griffen die Einsatzkräfte an". Einer der beiden sowie ein 18-Jähriger wurden gefesselt und ohne weiteren Widerstand zur Wache der Bundespolizei gebracht.

Der andere 23-Jährige hingegen leistete "enormen körperlichen Widerstand, griff und spuckte die Bundespolizisten an", so die Mitteilung. Auch auf der Wache beruhigte er sich zunächst nicht. Selbst, als seine Mittäter längst entlassen waren, ging er die Bundespolizisten weiter an. Erst eineinhalb Stunden später, als der Mann sich wieder so weit im Griff hatte, dass er keine Gefahr für andere mehr darstellte, wurde er von der Wache entlassen.

Strafverfahren wegen Diebstahls

Sowohl der versuchte Diebstahl als auch die Widerstandhandlungen wurden mithilfe von Videoaufzeichnungen dokumentiert. Gegen das Trio wurde ein Strafverfahren wegen Diebstahls im besonders schweren Fall eröffnet. Die beiden 23-Jährigen sehen sich zusätzlich mit einem Strafverfahren wegen Widerstands, bzw. tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte konfrontiert.

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