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43. Münster-„Tatort“

Boerne und Thiel drehen im Rathausinnenhof

Münster

„Münster ist bunt, Münster ist Lebensfreude“, schwärmt WDR-Redakteurin Sophie Seitz. Genau diese Gefühle soll das Stadtfest im Rathausinnenhof rüberbringen – erneut wurde er zur Kulisse für den „Tatort“. Aktuell drehen Thiel und Boerne in Münster.

Von Luca Pals

Jan Josef Liefers und Axel Prahl zeigten sich am Donnerstagnachmittag in bester Laune bei den Dreharbeiten zum 43. Münster-„Tatort“. Die Kulisse mit Marktständen im Rathausinnenhof Foto: Oliver Werner

Um auch immer bei den eigenen Kindern auf dem Laufenden zu sein, schaut Axel Prahl doch das ein andere Mal im Netz vorbei, ansonsten hat der „Tatort“-Kommissar weniger für die virtuelle Welt übrig: „Das Internet ist einst zur Demokratisierung angetreten. Was daraus geworden ist, finde ich traurig.“ Warum dieses Thema? Ganz einfach: Influencerinnen, Hass-Kommentare im Netz und die Suche nach der Wahrheit verstricken sich im brandneuen „Tatort“ zur spannenden Szenerie in der 43. Auflage.

Diese ist so frisch, dass sie noch nicht einmal im Kasten ist: In dieser Woche laufen die Dreharbeiten zu „MagicMom“ in Münster.

Suizid oder Mord?

„Wir zeigen den Hafen von einer ganz neuen Perspektive“, freut sich WDR-Redakteurin Sophie Seitz. Produzent Jan Kruse lobt die Dreharbeiten von Verfolgungsjagden auf dem Prinzipalmarkt. Und das ungleiche Ermittler-Duo kommt mit Blick auf das bunte Treiben im Rathausinnenhof ins Schwärmen. Dort wurde inmitten von Marktständen gedreht. Seitz: „Die Szenerie stellt ein Stadtfest dar, das Anfang und Ende für den neuen Tatort ist. Damit stellen wir Münsters Lebensfreude passend in Szene.“

Gutes Stichwort: Liefers und Prahl greifen beim Pressetermin direkt zu den Bällen beim Dosenwerfen: Jonglieren, das kann der Professor. Im Frühjahr kommenden Jahres werden allerdings sein intellektueller Ermittlerinstinkt und der scharfsinnige Humor gefragt sein. Dann geht es um die Auflösung des Todes von Influencerin und Mutter Evita Voigt, die aufgehangen in ihrer Wohnung aufgefunden wird: Suizid oder Mord? Diese Frage muss geklärt werden.

Früher quatschen, heute Handy

Dass es schön ist, im 20. „Tatort“-Jahr bereits zum dritten Dreh in der Domstadt vorbeizuschauen, müssen Thiel und Boerne kaum mehr betonen. Sie widmen sich im Interview der virtuellen Welt: „Mittlerweile hängen wir leider alle sehr viel an den Geräten. Früher in den Drehpausen hat man noch ein Schwätzchen gehalten, heute ist das anders“, so Liefers. Die Influencer-Welle ist dagegen an beiden „Tatort-Stars“ vorbeigegangen, sind sie sich einig: „Das Internet hätte man besser nutzen können.“

Am Freitag wird in Münster abgedreht, alles im Kasten hat das Team am 7. Oktober, ein fester Sendetermin steht noch nicht fest. „Es wird viel von Münster zu sehen geben“, verspricht Redakteurin Seitz. Den nächsten „Tatort“? Gibt‘s bereits am 13. November mit „Ein Freund, ein guter Freund“.

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