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Seniorentreff Hansahof regt Wiedereröffnung Mitte März an

Telefon-Schach reicht nicht

Münster

Der Seniorentreff Hansahof hat einen Brandbrief an Oberbürgermeister Markus Lewe geschickt, da viele Senioren angesichts der langen Lockdown-Zeiten vereinsamen und unter Depressionen leiden. Eine rühmliche Ausnahme bilden da Senioren, die sich regelmäßig zum Telefon-Schach verabreden.

Karin Höller

Elisabeth Rogge-Snitil spielt während der Corona-Pandemie Telefon-Schach mit Senioren, die nicht in den Hansahof kommen können. Vereinsvorsitzender Erwin Stroot plädiert dafür, spätestens Mitte März die Türen des Seniorentreffs an der Aegidiistraße wieder zu öffnen. Denn viele ältere Senioren leiden unter Vereinsamung und Depressionen. Foto: hö/ohw

Der mehrfach verlängerte Lockdown drückt zunehmend jenen Menschen aufs Gemüt, die nicht mehr fest in Sozialstrukturen in Familie, Schule oder am Arbeitsplatz eingebunden sind. „Viele ältere Menschen leiden gravierend unter Vereinsamung und sehnen eine direkte Begegnung mit anderen herbei“, weiß Erwin Stroot, Vorstandsvorsitzender des Vereins „Seniorentreff Hansahof“, der die Entwicklung mit großer Sorge sieht und sich am Wochenende in einem Brief direkt an Oberbürgermeister Markus Lewe gewandt hat. Darin regt er die Öffnung des Hansahofs spätestens Mitte März an.

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