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Oberbürgermeisterwahl in Braunschweig

Thorsten Kornblum eine Runde weiter

Münster

38,4 Prozent der Stimmen erhielt der Ex-Münsteraner Thorsten Kornblum, der Oberbürgermeister von Braunschweig werden möchte. Am 26. September muss er in die Stichwahl, zeitgleich mit der Bundestagswahl.

Von Klaus Baumeister

Thorsten Kornblum will Braunschweigs Oberbürgermeister werden. Foto: SPD Braunschweig

Der frühere münsterische SPD-Ratsherr Dr. Thorsten Kornblum hat realistische Chancen, der nächste Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig zu werden. Bei der Kommunalwahl in Niedersachsen am vergangenen Wochenende erzielte Kornblum bei der Oberbürgermeisterwahl mit 38,4 Prozent der Stimmen das beste Ergebnis.

Da er aber nicht über 50 Prozent kam, muss er am 26. September – dem Tag der Bundestagswahl – in die Stichwahl. Sein Konkurrent ist dann der CDU-Bewerber Kaspar Haller, der 26,7 Prozent der Stimmen bekam. Kornblum umwirbt jetzt die Anhänger der Kandidatin der Grünen, Dr. Tatjana Schneider, auf die 22,8 Prozent der Stimmen entfielen und die als Drittplatzierte nicht den Sprung in die Stichwahl schaffte.

Wahlbeteiligung dürfte steigen

Spannend ist die Stichwahl unter anderem deswegen, weil der gemeinsame Termin mit der Bundestagswahl für eine deutlich höhere Wahlbeteiligung sorgen dürfte. Bei der Wahl am Sonntag lag sie bei 55,4 Prozent.

Der aus dem Emsland stammende Jurist kam als Student nach Münster und engagierte sich ein Jahrzehnt lang in der münsterischen SPD und im Rat. Unter anderem war er Aufsichtsratsvorsitzender der Wirtschaftsförderung Münster.

Über Kontakte zu dem niedersächsischen SPD-Innenminister Boris Pistorius, der früher Oberbürgermeister von Osnabrück war, wechselte Thorsten Kornblum nach Hannover. Seit 2020 arbeitet er als Personaldezernent bei der Stadt Braunschweig.

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