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So übersteht Münster die Hitzewelle

Tipps zum Abkühlen

Münster

(Aktualisiert) Auf bis zu 40 Grad sollen die Temperaturen bis Samstag ansteigen. Wir geben Tipps, wo sich die Hitze in Münster am besten ertragen lässt.

Martin Kalitschke

Britta Peine wühlt im Eis der Marktkauf-Eismaschine, mit dem der frische Fisch gekühlt wird. Die Mitarbeiterin kommt damit in den kommenden drei Tagen garantiert nicht ins Schwitzen. Foto: Oliver Werner

Die Hitzewelle ist da: Vom heutigen Donnerstag bis mindestens Samstag soll es in Münster richtig heiß werden. Die Meteorologen prophezeien Temperaturen von bis zu 40 Grad. Wem das zu viel ist, der sollte in der Stadt Orte aufsuchen, an denen es garantiert Abkühlung gibt. Hier ein paar Tipps:

► Shoppen gehen! Zahlreiche Kaufhäuser und Geschäfte verfügen über leistungsfähige Klimaanlagen. Besonders kalt: die Filialen von Zara und H&M. Wer dort nichts kaufen will – einfach ein bisschen umschauen, so kühlt man zum Nulltarif ab.

► Ein Museum besuchen! Kunst ist ähnlich empfindlich wie Menschen, die keine heißen Temperaturen mögen. Im Landesmuseum am Domplatz herrschen in der Sammlung angenehme 21 Grad. Wem das nicht reicht: Das ein oder andere Wintergemälde lenkt zusätzlich ab. Und auch die Grafiken im Picasso-Museum mögen´s kalt.

► Ab ans Kühlregal! Dort, wo Milch, Joghurt und andere Frischprodukte lagern, ist es in den Supermärkten am kältesten. Einfach 15 Minuten lang die Käseauswahl bewundern – und alles wird gut. 17 bis 18 Grad zeigt, zum Beispiel, das Thermometer bei Marktkauf auf der Loddenheide an.

Zum Thema

Fällt der Hitze-Rekord von 2012? Behalten die Meteorologen recht, dann erlebt Münster am Samstag den heißesten Tag seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1891. Am 19. August 2012 war in Münster die bislang höchste Temperatur gemessen worden – 37,5 Grad. Exakt genauso warm war es am 12. August 2003. Bis zu diesem Zeitpunkt galt der 20. August 1932 als heißester Tag in der Stadtgeschichte. Damals waren in Münster 36,7 Grad gemessen worden.

► In die Kirche! Dort ist es nicht nur sonntags kühl, sondern auch in der Woche. Tipp: Je dicker die Wände und je kleiner die Fenster, umso angenehmer ist das Raumklima – zum Beispiel in der Servatiikirche.

► Einen Waldspaziergang machen! Der führt zwar durchs Freie, aber wenn der Wald dicht genug ist, sorgen Schatten und Wind für erträgliche Temperaturen. Und tagsüber halten sich Mückenattacken ja zum Glück in Grenzen.

Hitzewelle

26 Gründe, den Sommer zu mögen

► Ins Kino! Filme wie „Minions“, „Ted 2“ oder „Jurassic World“ laufen zurzeit im Cineplex, zum Blockbuster-Genuss gibt es die Klimaanlagen-Kühle gratis dazu.

► Man kann sich natürlich auch zu Hause im Keller verkrümeln: dunkel, kühl, kostet nichts, aber eher langweilig.

► Eher nicht zu empfehlen: Tiefgaragen. Die heißen Autos nehmen die Wärme mit ins Untergeschoss, außerdem kann es nach Abgasen riechen – nicht gerade gesund.

► Freibad geht immer – aber nur, wenn man im Schatten liegt und das Wasser im Becken nicht allzu warm ist.

Natürlich kann man auch einfach die Hitze genießen – im Schatten, mit ausreichend Flüssigkeit ausgestattet. Es handelt sich schließlich nur um ein paar Tage – bereits ab Anfang kommender Woche soll es wieder allmählich etwas kühler werden.

Sprechstunde: Schutz vor Sommerhitze

In der Energiesprechstunde der Verbraucherzentrale im Stadthaus 3, Albersloher Weg 33, informieren die Energieberaterinnen Silke Krajewski und Silke Puteanus am Montag, 6. Juli, von 9 bis 16 Uhr zum Hitzeschutz. Dort gibt es persönlich oder unter Tel. 4 92 - 67 68 praktische Tipps zur sinnvollen Verschattung von Fenstern oder zur Wahl der richtigen Dämmstoffe bei der Sanierung.

Auch wird hinterfragt, ob der Einsatz von Ventilatoren oder Klimageräten von Nutzen ist. Anmeldung zur Sprechstunde ist nicht erforderlich. Es können außerdem andere Fragen zum Thema Energiesparen gestellt werden.

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