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Projekt zur Unternehmensnachfolge

Tischlerei vermietet Maschinen an Existenzgründer

Münster

Die alteingesessene Tischlerei Haverkamp regelt die Unternehmensnachfolge auf ungewöhnliche Weise und ist Vorreiter in der Branche: Für ihr Co-Working-Projekt werden nun junge Tischlermeister gesucht, die sich selbstständig machen wollen, ohne sich groß zu verschulden.

Von Karin Höller

Sie suchen gründungswillige junge Tischlermeister, die sich in der Halle der Tischlerei Haverkamp in Angelmodde einmieten wollen (v.l.): Seniorchef Ralf Arnold, Schwiegersohn Christoph Stratmann und dessen Ehefrau Sandra Stratmann, ebenfalls Tischlermeisterin. Foto:

Für viele Unternehmer ist es schwierig, einen Nachfolger zu finden, wenn keiner aus der eigenen Familie in den Startlöchern steht. Aktuell hat jeder vierte der rund 29.300 Handwerksbetriebe im Kammerbezirk einen Inhaber, der älter als 60 Jahre ist. Die ungewöhnliche Nachfolgeregelung, die von der Tischlerei Haverkamp gerade eingestielt wird, ist ein Stück Pionierarbeit, die auch von der Handwerkskammer viel Unterstützung erfährt. Der Inhaber des 1932 gegründeten Unternehmens, Ralf Arnold, freut sich: „Wir bekommen von vielen Seiten ein positives Feedback für unser Co-Working-Projekt.“

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