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Diskussion zum B 51-Ausbau

Todeskino: Klimawandel im Blick

Münster/Telgte

Der Ausbau der B 51 betrifft auch Münster, ist aber vor allem in Telgte ein Riesenthema. Auch münsterische Politiker halten zur dortigen Bürgerinitiative Kontakt.

wn

Rund 60 Interessierte begrüßte die Vorsitzende der Bürgerinitiative B 51 Telgte, Maria Odenthal-Schnittler, im Gewächshaus der Firma Woltering. Foto: Daniela Kaminski

Der geplante vierspurige Ausbau der B 51 zwischen Münster und Telgte wird von der „Bürgerinitiative B 51 Telgte“, die auch in Münster Beachtung findet, abgelehnt. Rund 60 Interessierte begrüßte die Vorsitzende Maria Odenthal-Schnittler nun laut Pressemitteilung zu einer Versammlung.

Prominentester Redner war Peter Todeskino, der bei der Kommunalwahl im September als OB-Kandidat für die münsterischen Grünen kandidiert hatte. Engagiert habe der „politische Privatier“ dafür plädiert, den Klimawandel als Maßgabe für alle anstehenden Entscheidungen zu nehmen.

Gespräche - und Verweigerungen

Die Stärke der Bürger­initiative sei nach wie vor ihre Gesprächsoffensive mit allen Mitspielern, heißt es – seien es Parteien, Unternehmen, kirchliche Vertretungen oder Verbände. Maria Odenthal-Schnittler berichtete über Kontakte etwa zum FDP-Fraktionsvorsitzenden Jörg Berens oder zum SPD-Ratsherrn Ludger Steinmann – aber auch von „Gesprächsverweigerungen oder Nichtantworten“. Dabei nannte sie ausdrücklich den NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst: „Düsseldorf hat noch nicht einmal den Eingang des Ratsbeschlusses aus Telgte bestätigt,“ sagte sie.

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