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Nach Farbattacke

Train-Denkmal: Staatsschutz ermittelt

Münster

Wiederholt hat es in der jüngeren Vergangenheit in Münster Attacken auf Denkmäler gegeben. Zuletzt wurde das Train-Denkmal mit Farbe besprüht. Der Staatsschutz hat jetzt die Ermittlungen übernommen.

Martin Kalitschke

In der Nacht von Sonntag auf Montag haben Mitglieder der Initiative "Mahnmal statt Denkmal" das Train-Denkmal am Ludgerikreisel derart unkenntlich gemacht, dass die Inschriften nicht mehr sichtbar sind. Foto: Matthias Ahlke

Nach der Farbattacke auf das Train-Denkmal an der Promenade hat der Staatsschutz Ermittlungen aufgenommen. Dies hat die münsterische Polizei auf Anfrage bestätigt. In der Nacht zu Montag war das Monument unter anderem mit Teerfarbe schwer beschädigt worden. Die Verantwortung hatte eine Initiative mit dem Namen „Mahnmal statt Denkmal“ übernommen.

Das Train-Denkmal war 1925 errichtet worden. Nach Einschätzung des Stadtarchivs verkörpert es „die heroisierende Erinnerung an vor allem im Ersten Weltkrieg gefallene Soldaten der in Münster stationierten Einheit“. Das Denkmal ist daher seit Jahren umstritten.

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