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Wasserverbrauch bei Hitze

Trinkwasser wird nicht zur Mangelware

Münster

Zwei Minuten länger als sonst unter der Dusche und abends läuft der Rasensprenger: Wenn es heiß ist, verbrauchen Menschen viel Wasser. Die Stadtwerke erklären, warum Münster trotzdem nicht auf dem Trockenen sitzt.

Anna Spliethoff

Trinkwasser wird in Münster auch bei Hitzeperioden nicht zur Mangelware. Foto: dpa

Trotz enormer Hitze und anhaltender Trockenheit ist die Wasserversorgung in Münster gesichert. Wie eine Sprecherin der Stadtwerke sagte, sei „Wasserknappheit hier kein Thema“. Die Stadtwerke als Wasserversorger seien für heiße und trockene Perioden gut vorbereitet.

„Wir profitieren von der Grundwasseranreicherung“, so die Sprecherin. Das Grundwasser wird in Münster seit 100 Jahren mit Wasser, unter anderem aus dem Dortmund-Ems-Kanal, angereichert. Dieses wird gefiltert und versickert dann etwa 50 Tage lang, bevor die Stadtwerke es als Grundwasser gewinnen.

67.585 Kubikmeter an einem Tag

Aktuell wird laut der Sprecherin weniger Wasser abgegeben als noch bei der ersten Hitzewelle Ende Juni. Am 26. Juni hatte es eine neue Rekordabgabemenge von 76.000 Kubikmetern gegeben. Am Mittwoch waren es 67.585 Kubikmeter. Für die Ferien ein „hoher Wert“, wie die Sprecherin sagt.

Denn normalerweise werde in der Urlaubs- und vorlesungsfreien Zeit deutlich weniger Wasser verbraucht. Im Jahresdurchschnitt liegt der Wasserverbrauch täglich bei etwa 51 000 Kubikmetern.

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