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Bundeswettbewerb von „Jugend forscht“

Trio aus Münster landet auf Platz fünf

Münster

Beim Bundeswettbewerb von „Jugend forscht“ waren auch drei Schüler aus Münster erfolgreich. Ansgar Tumbrink, Lennart Steingaß und Nikolaj Schlumbohm belegten mit ihrer Kochbuchapp „Scan2Eat“ den fünften Platz im Fachgebiet Arbeitswelt.

Von Simon Beckmann

Lebensmittelabfälle wollen (v.l.) Foto: Stiftung Jugend forscht

Beim Regional- und Landeswettbewerb von „Jugend forscht“ hatten Ansgar Tumbrink (18), Lennart Steingaß (18) und Nikolaj Schlumbohm (17) vom Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium bereits mit ihrer Kochbuchapp „Scan2Eat“ abgeräumt. Diese soll dabei helfen, Lebensmittelabfälle zu minimieren (wir berichteten).

Am Wochenende war das Trio auch auf Bundesebene erfolgreich: In Lübeck holten die münsterischen Schüler den fünften Platz im Fachgebiet Arbeitswelt.

Gymnasium hat nie besser abgeschnitten

„Wir sind sehr glücklich über unser Abschneiden. Das ist die höchste Platzierung, die unser Gymnasium jemals erreicht hat“, erzählte Tumbrink, immer noch überwältigt von den Eindrücken, die er und seine beiden Mitschüler beim Bundeswettbewerb gesammelt hatten. Dafür qualifiziert hatten sich insgesamt rund 170 Nachwuchsforscher mit über 100 Projekten.

Auch von Lehrer Hendrik Büdding, der mit nach Lübeck gefahren war, gab es viel Lob für das engagierte Trio: „Sie haben sich super geschlagen. Der fünfte Platz ist ein grandioser Erfolg.“ Er sei stolz auf die Schüler, die sich menschlich weiterentwickelt und viel in Sachen Projektplanung und -durchführung gelernt hätten.

Eher Messe als Wettbewerb

Bereits am Donnerstag reisten die Münsteraner nach Lübeck und bauten dort – wie alle anderen Qualifizierten – ihren Stand auf, an dem sie ihr Projekt vorstellten. „Das fühlte sich gar nicht wie ein Wettbewerb, sondern eher wie eine große Messe an“, berichtete Tumbrink. „Alle waren sehr interessiert an den Projekten der jeweils anderen.“

Am Freitag ging das Jurygespräch über die Bühne, das das münsterische Trio erstmalig nicht virtuell zu absolvieren hatte. „Das hat gut funktioniert“, war der 18-Jährige mit dem Vortrag zufrieden. Die Gruppe habe an ihrer Präsentation festgehalten, die App aber auf einem größeren Bildschirm gezeigt. Am Samstag und Sonntag folgten dann die Preisverleihungen.

Im September soll „Scan2Eat“ auf den Markt kommen

Und wie geht es nach dem fünften Platz für die Schüler weiter? Erst einmal will das Trio eine kleine Pause einlegen. Danach wollen die drei „Scan2Eat“ weiter optimieren. „Im September, vielleicht auch etwas später, wollen wir die App dann auf den Markt bringen“, sagte Tumbrink. Bis es so weit ist, arbeitet das Trio aber weiter an der Umstellung der Texterkennung. Auch ein gemeinsamer digitaler Kühlschrank für mehrere Nutzer sei in Planung.

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